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Im Hausboot durch die Backwaters von Kerala in Südindien

Entspannend langsam, fast ohne hörbares Motorengeräusch, gleitet unser Boot durch die ruhigen Kanäle. Das großzügige Platzangebot am Bug unseres Schiffes erlaubt es allen, ein gemütliches Plätzchen zu finden, um die Landschaften an beiden Ufern langsam vorbeigleiten zu sehen. Die Stille wird nur unterbrochen, wenn ein Teilnehmer unserer Reisegruppe die anderen auf ein besonders schönes Motiv aufmerksam machen möchte und durch das Klicken der Kameras, um diese Momente festzuhalten.

Und zu sehen gibt es genug. Reiher, Kraniche und anderes Wasservögel. Hundertschaften von Enten, die in Herden – so wie bei uns Kühe oder Schafe – von einem Futterplatz zum nächsten getrieben werden und dabei ein lautstarkes Geschnatter vollführen. Immer wieder eindrucksvolle Landschaftsszenerien mit einer Vielzahl an Palmen und malerischen Reisfeldern, kleine Dörfer, Kinder, die uns zuwinken und hin und wieder ein anderes Hausboot, welches unseren Weg kreuzt.

Die Temperatur beträgt Ende November angenehme 30 Grad, die Sonne wandert langsam gegen Westen und ein Mitglied der immer freundlichen Crew erkundigt sich, ob jemand Tee oder ein kaltes Getränk wünscht. Alle Reiseteilnehmer sind vollkommen relaxt und harren doch auch ein klein wenig gespannt dem, was da noch kommen möge.

So geschehen und erlebt während einer Hausbootfahrt durch die Kanäle (auch Backwaters genannt) von Kerala im Süden Indiens. Eine Reise, bei der sich die Teilnehmer von den unterschiedlichen Schönheiten des Lands überzeugen konnten und die auf einem Hausboot ihren Ausklang fand.

Denn Indien bietet noch viel mehr als die bekannten und berühmten Sehenswürdigkeiten im Norden. Auch der Süden birgt eindrucksvolle Tempelanlagen, Kirchen aus der Kolonialzeit, Jahrhunderte alte Fischfangmethoden, traumhafte Strände und – damit sind wir wieder zurück – Fahrten auf Hausbooten, die typischen Reisbarken nachempfunden wurden.

Die Schiffe haben im Schnitt 4 Doppelkabinen, alle mit eigener Dusche/WC und Klimaanlage ausgestattet, nichts luxuriöses, aber wer braucht das auf solch einem Trip schon? 3 bis 4 Mann Besatzung kümmern sich ununterbrochen um das Wohlbefinden der Gäste, Getränke und frische Früchte sowie Snacks werden gereicht und Erklärungen auf Wunsch gerne gegeben.

Die Dämmerung setzt ein, die Sonne will am Horizont versinken. Zeit für den Kapitän, um unser Schiff an einem ganz besonders schönen Platz anzuhalten, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Von einem satten Gelb wechselt die Farbe in Orangetöne, dann färben sich erst die wenigen Schäfchenwolken rot und unter den Palmen erscheint Sonne nochmals kurz in einem tiefen, sanften Rot, bevor sie endgültig verschwunden ist.
Wie immer in den Tropen wird es nun rasch dunkel, aber die Temperatur ändert sich nur wenig. Umziehen für das Abendessen, welches in der bordeigenen Küche zubereitet wird, ist nicht zwingend notwendig, aber ein klein wenig Erfrischung kann nicht schaden. Unsere kleine Gruppe löst sich kurz auf, um sich etwas später wieder zu treffen.

Obwohl bei mir das Duschen und Umziehen sicher nicht lange dauert, bin ich nicht der Erste, der sich am mittlerweile gedeckten Esstisch einfindet. Es gilt, an diesem schönen Tag nur nichts zu versäumen! Unseren Aperitif haben wir uns ebenso selbst mitgebracht wie den Wein, der uns zum köstlichen Dinner begleiten soll, denn an Bord werden ausschließlich alkoholfreie Getränke gereicht. Unterschiedliches Gemüse und andere Beilagen werden zum fangfrischen Fisch serviert und wir lassen es uns so richtig schmecken!

Als nächste Überraschung hören wir leise Musik, einer der Mitreisenden lässt angenehme Melodien aus seinem iPad erklingen. Später, ehrlicherweise doch einige Stunden später, erklärt uns unser Kapitän, dass unser Boot so vor Anker liegt, dass wir einen herrlichen Sonnenaufgang erleben werden, was zu ausgiebigen Diskussionen führt ob wir nicht gleich darauf warten sollen ...

Geposted am: 10.04.2012 14:35:00 von Tai Pan | mit 0 Kommentaren
gelistet unter: Alleppey, Indien, Kerala, Südindien


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