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Indonsien, Tempel von Bratan

ReiseCheckliste Indonesien

Indonesien hat eine ganz eigene, sehr alte Kultur, die aber nicht überall einheitlich ist, das ist unter anderem auch den geografischen Gegebenheiten geschuldet. Indonesien besteht aus tausenden von Inseln, alle mit eigener Geschichte und eigenen Gepflogenheiten.

In den modernen Großstädten und in touristisch frequentierten Gegenden sind die Menschen eher toleranter und mehr an die Eigenheiten der Besucher gewöhnt als in entlegenen Regionen. Da sie als Reisender auch Geld ins Land bringen, sieht man ihnen einiges nach, das ansonsten vielleicht beleidigend wäre.

Da sich die ältere Bevölkerung teilweise noch gut an die Kolonialzeit bzw. die Zeit danach erinnern, werden sie eher die jüngeren Indonesier weltoffen und aufgeschlossen vorfinden. Zurückhaltung und das Vermeiden von Überheblichkeit ebnet ihnen den Weg zu einem entspannten Umgang. Auf diese Weise haben sie eine große Chance, den Menschen in diesem Land näherzukommen.

Weiterführende Informationen zu Ihrem Indonesien-Urlaub

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Landschaft in Indoensien

Was sie in Indonesien unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Die Formen der Begrüßung können sehr unterschiedlich sein. Achten sie einfach darauf, auf welche Weise sie begrüßt werden und verhalten sie sich ebenso.
Das Reichen der Hände mit kräftigem Druck kennt man in Indonesien nicht, – in manchen Gegenden reicht man sich zwar die Hände, tut das aber ohne jeglichen Kraftaufwand. Es kann auch vorkommen, dass ihre Hand an die Brust ihres Gegenübers geführt wird. Jemanden auf die Schulter zu klopfen könnte als Beleidigung oder herablassende Geste interpretiert werden.

Begrüßen sie Menschen nur mit der rechten Hand. Die linke Hand gilt als unrein, da mit ihr Geschäfte erledigt werden, die nicht zu den saubersten unter uns Menschen gehören. Das Vorhandensein von Toilettenpapier ist eher nur in Touristengegenden Standard, ansonsten eher nicht üblich.
Auch beim Essen mit den Fingern oder beim Überreichen eines Geschenkes ist die linke Hand tabu.

Das Austauschen von Zärtlichkeiten unter Menschen verschiedenen Geschlechts gilt als unschicklich, selbst zwischen Ehepaaren. Das Halten der Hand oder eine Umarmung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen sind dagegen gängige Zeichen von Freundschaft.

Das Austauschen von Zärtlichkeiten unter Menschen verschiedenen Geschlechts gilt als unschicklich, selbst zwischen Ehepaaren. Das Halten der Hand oder eine Umarmung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen sind dagegen gängige Zeichen von Freundschaft.

Tempel von Borobudur

Wie es auch bei Tempeln oder Gotteshäusern üblich ist, lässt man vor dem Betreten eines Privathauses seine Schuhe draußen stehen. Wenn sie im landesüblichen Schneidersitz verweilen, sollten sie darauf achten, dass ihre Fußsohlen nicht auf Ihre Gegenüber zeigen, dies gilt schnell als unhöflich bis beleidigend.
Verzichten Sie lieber auf Gesten, wie das Verschränken der Arme vor dem Körper, das Stemmen der Hände in die Hüften und das Zeigen mit dem Finger auf andere Personen. Solche Ausdrucksweisen werden oft als Beleidigend oder unhöflich empfunden. Zeigt ein Indonesier auf jemanden, so tut er das gewöhnlich mit der flachen rechten Hand oder mit dem Daumen der zur Faust geschlossenen Hand.
Neben Menschen zu stehen, die auf dem Boden sitzen, gilt zumindest in einer geschlossenen Gesellschaft als unhöflich. Wenn sie zur Gruppe dazugehören, dann setzen Sie sich einfach ebenfalls. Gehen sie an sitzenden Personen vorbei, so ist es angemessen, eine kleine Verbeugung als Gruß anzudeuten.
Folgen Sie einer privaten Einladung, so werden Ihnen meist Tee oder Kaffee angeboten. Berühren Sie das dargebotene Getränk erst dann, wenn der Gastgeber sie dazu aufgefordert hat. Die zweite Aufforderung abzuwarten und dann gemeinsam mit dem Gastgeber zu trinken gilt als besonders höflich.

Gespräche

Indonesier unterhalten sich gern und stellen auch gerne viele Fragen. Häufig erkundigt man sich direkt nach Frau und Kindern oder manchmal sogar nach der Religionszugehörigkeit. Gäste die keine Kinder haben, sehen sich schon einmal der Frage gegenüber, warum das so ist.
Vermeiden sie Themen wie Politik oder soziale bzw. ökologische Probleme. Kommen diese Themen zur Sprache, sollten sie sich lieber auf das Zuhören beschränken.

Kinder auf Bali

Gleichmut

Vermeiden sie es, ihren Ärger oder Unmut über etwas nach außen zu tragen. Lautes Schimpfen gilt nicht nur als sehr unhöflich, sondern sie geben sich nicht selten sogar der Lächerlichkeit preis. Ein Vertrauensverlust der Gegenseite wird aber immer die Folge sein. Geben Sie ihrem Gegenüber auch bei schlimmen Streitereien immer die Gelegenheit sein Gesicht zu wahren. Kommen Sie mit ihrem Anliegen gerade nicht weiter, so lassen sie die Sache ruhen und verschieben einen erneuten Versuch auf einen späteren Zeitpunkt.
Gleichmut in Warteschlangen gehört nicht zu den Stärken der Indonesier, man drängelt sich vor wo es eben geht. Dieses Verhalten findet durchaus Akzeptanz: wer sich anstellt ist eben selber schuld, wenn er länger warten muss. In manchen Unterkünften und abgelegenen Gegenden gibt es ein Schöpfbad namens Mandi, – hier müssen sie einige Dinge beachten. Das große Becken dient nicht als Badewanne, es dient zur Aufbewahrung des Waschwassers. Man entnimmt es mit der dazugehörigen Schöpfkelle und gießt es über den Körper, allerdings sollte das neben dem Becken geschehen!

Religionen und Moscheen

Die Indonesier haben zum Thema Religion eine grundsätzlich sehr tolerante Einstellung, aber auch in diesem Land gibt es auch mittlerweile einige fundamentalistische, diese werden sie in großen Städten wie auch in abgelegenen ländlichen Regionen unterschiedlich vorfinden.
Der größte Teil Indonesiens bekennt sich zum Islam, Moscheen sind also allgegenwärtig. Lassen sie vor dem Betreten einer Moschee ihre Schuhe draußen stehen, der Platz dafür ist an den bereits dort stehenden Schuhen ersichtlich. Im Zweifelsfall ahmen sie einfach das Verhalten der Einheimischen nach.

Kleidung

Trotzdem Indonesien eine tropisches Klima hat sollte man sich nicht zu freizügig kleiden. In Touristengebieten, wie zum Beispiel auf Bali, kann man diesbezüglich eine wesentlich höhere Toleranz erwarten als in anderen Teilen Indonesiens. Grundsätzlich achten die Menschen in Indonesien sehr auf korrekte Kleidung, speziell bei religiösen Verrichtungen oder Behördengängen.
Trotzdem ihnen als Ausländer viel Nachsicht entgegengebracht wird, sollten sie es dennoch nicht übertreiben. Badekleidung gehört an den Strand, nicht in die Geschäfte oder Cafés und beim Besuch heiliger Stätten gelten ohnehin strengere Vorschriften. Indonesier baden häufig angekleidet im Meer, insbesondere die Frauen. Zu knappe oder zu freizügige Badebekleidung können unangenehme Reaktionen provozieren. In einigen Gegenden Indonesiens werden sogar unbedeckte weibliche Oberarme als pornografisch empfunden, was empfindliche Strafen nach sich ziehen kann. Das Sonnenbaden sollte in solchen Gegenden besser entfallen.
Besuchen sie ein Moschee oder einen Tempel, vermeiden sie kurze Hemden und Hosen! Frauen müssen ihren Kopf mit einem Schal bedecken.

Frauen

Als Frau haben Sie in Indonesien ein paar Dinge zu beachten: "Oben-Ohne-Baden" ist im ganzen Land verboten ganz zu schweigen von FKK. Selbst wenn an manchen Touristenstränden das "Oben-Ohne-Baden" toleriert wird, sollten sie wissen, dass sie sich damit ziemlich sicher nicht beliebt machen werden.
Da Frauen während der Menstruation als unrein gelten, sollten Sie während dieser Zeit von einem Besuch der Tempel und Moscheen Abstand nehmen.

Fotografieren und Filmen

Bitte fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie Menschen fotografieren, genauso wie Sie es auch Zuhause tun würden. Fotos von heiligen Stätten wie Moscheen und Tempeln anfertigen, sind zumindest von außen kein Problem. Die für Bescher zugänglichen Innenräume sollten sie nur fotografieren, wenn sie auch die Erlaubnis dazu haben, eventuell wird hier ein kleines Trinkgeld fällig.
Filme bekommt man in den größeren Städten Indonesiens überall, auch für die Filmentwicklung finden Sie viele Angebote, – diese allerdings nicht immer in bester Qualität. Speicherkarten und sonstiges Fotozubehör sind ebenfalls zu bekommen, verlassen sie sich aber nicht darauf.