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Japan

ReiseCheckliste Japan

Japan ist ein Inselstaat, der sich im nördlichen Pazifischen Ozean am östlichen Rand des asiatischen Kontinents befindet. Geografisch wird Japan durch seine vielfältigen Küstenlinien, vulkanisches Berggebiet und tief eingeschnittene Täler charakterisiert. Japans Gesamtoberfläche untergliedert sich in vier Hauptinseln, die von etwa 4.000 kleineren Inseln umgeben sind. Bei österreichischen Besuchern besonders beliebt sind Reisen, die viele Höhepunkte der traditionellen japanischen Baukunst ebenso beinhalten wie die spektakulärsten Landschaftsszenerien wie z.B. den Fujiyama. Und Japan ist ein Paradies für Feinschmecker. Die meisten größeren Städte bieten eine erstaunliche Vielfalt an Speisen aus aller Welt an, und Tokio ist sicherlich ein Mekka der internationalen Küche. Doch wenn sie hier nur westliche Gerichte probieren, tun sie sich selbst keinen Gefallen. Die japanische Küche gehört zu den großen kulinarischen Künsten der Welt. Wer bis jetzt noch kein Sushi (Spezialität aus delikatem rohen Fisch) probiert hat – hier haben sie die beste Chance.

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Japan, Burg Himeji

Was sie in Japan unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Die traditionelle japanische Art der Begrüßung ist die Verbeugung. Ist eine Person hierarchisch tiefer gestellt, so verbeugt sie sich tiefer und länger als die höher gestellte. In der japanischen Hierarchie stehen Ältere über Jüngeren, Männer über Frauen, Kunden über Verkäufern und Gäste über Gastgebern. Während der Verbeugung hält man den Rücken gerade und legt die Hände seitlich an die Schenkel (Männer). Frauen legen die Hände aufeinander und halten sie vor die Oberschenkel. Als Ausländer dürfen sie jedenfalls viel Nachsichtigkeit erwarten. Eine mittlere Verbeugung ist für Nicht-Japaner die beste Wahl.
sie sollten niemanden direkt in die Augen sehen. Japaner richten ihren Blick grundsätzlich auf das Kinn oder den Hals des Gegenübers.

Großen Gesten und ausgeprägten Gefühlsäußerungen finden in Japan wenig Zustimmung. Mit den Händen zu sprechen entspricht nicht der zurückhaltenden Art der Japaner.
Auch das Lächeln hat in Japan unterschiedliche Bedeutungen, es kann als Ausdruck von Freude gemeint sein, kann aber auch bedeuten, dass ihr Gegenüber nicht einverstanden ist. Da eine eindeutige Verneinung als unhöflich empfunden wird, fast ein Japaner seine Ablehnung in sehr ausweichende Worte. Eine gehörige Portion Feingefühl und eine gute Beobachtungsgabe sollte sein eigen nennen, wer wirklich herausfinden will, was der Gesprächspartner tatsächlich meint. Mit etwas Übung werden sie hier durchaus schnelle Fortschritte machen.
Haben sie ein Anliegen, so bringen sie es zunächst nur andeutungsweise vor, statt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, denn das gilt als äußerst rüpelhaft.
Mit dem Finger (oder mit Essstäbchen) auf jemanden oder etwas zu zeigen ist ebenfalls zu direkt und sollte vermieden werden.

Japan, zwei Damen

Stille ist den Japanern nicht unangenehm, daher sind längere Gesprächspausen durchaus üblich und kein Zeichen von Respektlosigkeit.
Direkt geäußerte Kritik führt zu einem Gesichtsverlust des Gegenübers. Auf solch peinliche Situationen reagieren Japaner häufig mit einem Lachen. Das wird von Ausländern aber häufig falsch verstanden und führt meist zu einer weiteren, unnötigen Eskalation.
Seine eigenen Fähigkeiten stellt man in Japan niemals in den Vordergrund, hier übt man sich lieber in Bescheidenheit. Jedoch freut man sich insgeheim aber sehr, wenn man von anderen Lob erfährt, welches selbstverständlich relativiert wird.
Wenn sie in Japan Englisch sprechen möchten, werden sie auf mancherlei Probleme stoßen. Trotz dem viele Japaner zumindest etwas Englisch sprechen, können sie sich in der Provinz, oder etwa bei Taxifahrern, nicht unbedingt darauf verlassen, verstanden zu werden. Die japanische Sprache nennt zwar eine Vielzahl an englischen Lehnwörtern ihr eigen, da diese jedoch im japanischen Alphabet geschrieben und somit in das japanische Lautsystem "gepresst" werden, sind die ursprünglichen englischen Wörter oft kaum wieder zu erkennen. Dies ist der Grund für die oft etwas seltsame Aussprache des Englischen in Japan. Geduld und Nachsicht zu üben ist hier sicher nicht verkehrt. Benutzen sie einige japanische Floskeln im Gespräch, wird der Respekt ihnen gegenüber schnell größer werden.

In einigen Punkten unterscheidet sich Japan deutlich von anderen Ländern Asiens. Versuchen sie beispielsweise einen japanischen Beamten durch ein kleines Geschenk in ihrem Sinne zu beeinflussen (man nennt das auch Bestechung), werden sie garantiert scheitern.
Auch ist es nicht üblich, um den Preis zu feilschen. Die Fairness des Ladenbesitzers wird vorausgesetzt und man bezahlt einfach den angegebenen Preis.
Der Personennahverkehr ist in Japan außergewöhnlich gut organisiert und funktioniert zuverlässig.
Pünktlichkeit ist eine sehr wichtige Tugend und sollte entsprechend ernst genommen werden, will man keine Minuspunkte sammeln.
Werfen sie in Japan keinen Abfall auf den Boden, das ist nicht nur verpönt, sondern kann auch zu empfindlichen Strafen führen.

Körperkontakt

Jeglicher Körperkontakt in der Öffentlichkeit wird in Japan unbedingt vermieden. Das gilt auch gegenüber europäischen Mitreisenden. Der Händedruck ist zwar nicht Teil der japanischen Kultur, findet aber zusehends Verbreitung. Japaner gehen dabei jedoch sehr behutsam vor und üben nur einen sehr leichten Händedruck aus.

Japan, Suppe und Reis

Essen

Lädt man sie in ein Restaurant ein, so ist es selbstverständlich, dass der Gastgeber für sie bestellt und bezahlt. sie können sich gerne mit einer Einladung in ein westliches Restaurant revanchieren. Da man in Japan davon ausgeht, das der gebotene Service hervorragend ist und keiner ausdrücklichen Belohnung bedarf, ist Trinkgeld in Japan absolut unüblich.
Das Schlürfen von Suppen und Nudeln ist ein Zeichen des Genusses. Sofern sie den Eindruck vermeiden wollen, dass ihnen das Essen nicht schmeckt, sollten sie sich diesen Gepflogenheiten anpassen. Frauen sollten in dieser Sache aber etwas zurückhaltender sein als Männer.
Rülpsen jedoch ist in Japan, im Gegensatz zu China, nicht akzeptabel. Sich öffentlich mit einem Taschentuch die Nase zu putzen gilt als ungehörig.

Üben sie den Umgang mit Stäbchen am besten vor ihrer Reise zu Hause. Stecken sie Essstäbchen niemals senkrecht in den gekochten Reis, dies weist auf ein Opferritual für Verstorbene hin und damit auf den Tod. Reichen sie auch kein Essen von einem Paar Stäbchen zu einem anderen weiter, denn das erinnert die Japaner an eine bestimmte Trauerzeremonie, bei der die Knochen der Verstorbenen mit zwei Stäbchenpaaren transportiert werden.
Essstäbchen sollten sie auch nicht dazu verwenden, etwas aufzuspießen, dies gilt als ungehörig.
Reis wird in Japan mit besonderer Hochachtung behandelt und ist das Grundnahrungsmittel schlechthin. Das Wort "gohan" meint sowohl "gekochter Reis" als auch "Essen". Und so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn für Japaner ein Essen ohne Reis unvollständig ist. Daher stammt auch die Sitte, gegen Ende des Essens auf jeden Fall zwei Schüsselchen reinen, gekochten und ungewürzten Reis zu essen und die Schüssel ganz zu leeren. Würde man nach dem Essen nur eine Schale Reis verspeisen, liefe man Gefahr, an ein Opferritual am Hausaltar zu erinnern, wo den Toten immer eine Schale Reis geopfert wird.
Es ist ein fester Bestandteil der japanischen Tischsitten, sich gegenseitig Getränke nachzuschenken. Wer sich selbst einschenkt, gilt als gierig und leicht ungehobelt.

Japan, Kyoto

Einkaufen und Geschenke

Kleine Geschenke sind in Japan gerne gesehen. Nehmen sie sich ein Beispiel und verschenken sie zum Beispiel etwas Ess- oder Trinkbares (Obst, alkoholische Getränke, etc.). Allerdings wird hier der Ästhetik eine wesentlich größere Beachtung geschenkt, als dem Inhalt. Verpacken sie deshalb ihr Geschenk unbedingt stilvoll, vermeiden sie aber weißes oder sehr helles Papier und verwenden sie keine Schleifen (Hinweis auf Beerdigungen). Ein Geschenk wird am Ende eines Besuches mit beiden Händen überreicht, als Zeichen dafür, dass es von ganzem Herzen kommt. Verschenken sie niemals eine ungerade Zahl oder gar vier von einer Sache, denn das bringt nach japanischer Vorstellung Unglück. Da in Japan die Preise meist netto ausgezeichnet sind, müssen sie beim Bezahlen mit einem Aufschlag von etwa 5% rechnen.

Einladungen

Werden sie zu einer japanischen Familie nach Hause eingeladen, so sollten sie das als großes Privileg. Stellen sie die Schuhe am Eingang zur Wohnung mit den Spitzen in Richtung Ausgang auf und schlüpfen sie in die bereitgestellten Hausschuhe. Gleiches gilt übrigens auch für japanische Gasthäuser.
Für das Benutzen von Badezimmer und Toilette werden eigene Hausschuhe benutzt, die ausschließlich für diese Räume vorgesehen sind. sie sollten unbedingt davon absehen, mit diesen speziellen Schuhwerk die Wohnräume zu betreten. Vor den Bereichen der Wohnung, die mit Tatami-Matten ausgelegt sind, werden in jedem Fall auch die Hausschuhe abgelegt.
Vermeiden sie es, ein zu eingehendes Interesse für einen Gegenstand in der Wohnung zu zeigen. Ihr Gastgeber könnte sich genötigt fühlen, ihnen diesen zu überlassen.

Ein Bad nehmen

Das Baden dient in Japan nicht der Reinigung des Körpers, sondern ausschließlich der Entspannung. Vor dem Steigen in die Wanne sollte man seinen Körper gründlich gereinigt haben, denn da die ganze Familie traditionell dasselbe Badewasser verwendet, darf dieses nicht verunreinigt werden. Dies ist der Grund für das seltsame Aussehen eines japanischen Badezimmers, wo sich vor der Wanne eine Dusche befindet.
Die öffentlichen Badehäuser mit ihren großen Becken, dienen der körperlichen Erholung und Konversation. Hier mit Badekleidung zu verweilen ist allerdings verpönt. Im Gegensatz zu früheren Zeiten gibt es inzwischen nach Geschlechtern getrennte Baderäume.