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Malaysia

ReiseCheckliste Malaysia

Dieses tropische Land setzt seine Besucher auf viele Arten in Erstaunen. Hier findet man in einem der westlichsten Länder des Fernen Ostens moderne Großstädte und eine gute Infrastruktur mit großzügigen Shoppingkomplexen und hochstehender Hotellerie. Malaysia bietet viele Sehenswürdigkeiten aus jüngerer Zeit, doch auch andere Schönheiten, wie endlose und einsame Strände, romantische Inseln und blütenreiche, tropische Natur. Bei knapp 40 Reisen nach Malaysia in den letzten Jahren ist uns kein Winkel verborgen geblieben.

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Im Dschungel von Sarawak

Was sie in Malaysia unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Malaysia zeichnet sich durch eine große ethnische Vielfalt aus. Etwa die Hälfte der Einwohner sind islamischen Glaubens. Dazu gibt es viele Buddhisten, Christen, Hindus und Angehörige weiterer Glaubensrichtungen. Entsprechend breit gefächert sind die Erwartungen an das Benehmen.

Der Handschlag zur Begrüßung ist in Malaysia durchaus verbreitet, jedoch nicht immer üblich. Als ausländischer Mann dürfen sie malaiischen (muslimischen) Frauen und indischen Frauen nicht die Hand geben. Bei Chinesinnen sollten sie in jedem Fall abwarten, ob die Frau von sich aus ihre Hand ausstreckt. Ist dem nicht so, dann ist es besser, auf die Begrüßung zu verzichten.
Traditionell begrüßen sich Muslime mit dem malaiischen Salam: Man streckt sich die Arme entgegen und berührt sich nur leicht an den Händen. Danach werden verschränkt man die Hände vor der eigenen Brust, – dies soll signalisieren, dass der Gruß vom Herzen kommt. Mit einem leichten, freundlichen Kopfnicken sind sie allerdings in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Da die linke Hand im Islam als unrein gilt, sollten sie, wenn sie mit der Hand essen oder ein Geschenk überreichen wollen, dafür die rechte Hand nehmen.
Bei den Buddhisten hingegen gelten die Fußsohlen als unrein. Möchten sie sich in einem Tempel niederknien, sollte sie sich immer auf ihre Füße setzen. So vermeiden sie, dass ihre Fußsohlen auf andere Menschen oder gar in Richtung einer Buddha-Statue weisen, was als Beleidigung aufgefasst wird. Der Kopf gilt im Buddhismus als Sitz der Seele, vermeiden sie es daher, jemanden am Kopf zu berühren. Möchten sie auf etwas oder jemanden zeigen, machen sie eine Faust und verwenden den Daumen, niemals den Zeigefinger, – dies gilt als extrem unhöflich.

Für Asiaten ist es ungemein wichtig das Gesicht zu wahren. Der Harmonie wird grundsätzlich ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Aus diesem Grund tragen Asiaten ihr ständiges Lächeln im Gesicht. Im Umgang mit Einheimischen empfiehlt es sich daher, grundsätzlich Ruhe zu bewahren und den Menschen freundlich zu begegnen.
Haben sie ein Problem im Hotel werden sie eher auf eine Lösung hoffen können, wenn sie es ruhig und freundlich vortragen.

Das öffentliche Zurschaustellen persönlicher Zuneigung ist in Malaysia bei so gut wie allen Volksgruppen verpönt. Das Halten der Hände gilt hier als Obergrenze dessen, was als schicklich angesehen wird. Küssen oder intime Berührungen in der Öffentlichkeit sollten sie, selbst am Strand, unbedingt unterlassen.
Homosexualität ist im islamischen Malaysia strafbar, homosexuelle Paare sollten in der Öffentlichkeit auf Zuneigungsbekundungen verzichten. Als Ausnahme kann die lebhafte Gay Szene in Kuala Lumpur gelten.

Touristen in Sabah

Kleidung

Grundsätzlich ist der Islam an der Ostküste der Halbinsel von Malaysia konservativer ausgeprägt als im Westen und Besucher sollten sich entsprechend kleiden. Kurze Hosen und Röcke sollten sie nur am Strand tragen, beim Besuch von Moscheen, Tempeln oder Kirchen sind lange Hosen oder Röcke die bessere Wahl, die Schultern sollten bedeckt bleiben. Vor dem Betreten von Moscheen und Tempeln ist es üblich, seine Schuhe auszuziehen.

Besuch einer Moschee

Beim Besuch einer Moschee müssen sie besondere Regeln beachten: Für Männer und Frauen gibt es immer getrennte Bereiche. Als ausländische Besucherin sollten sie sich vorher vergewissern, ob es ihnen erlaubt ist, den meist größeren und schöneren Betraum für die Männer betreten zu dürfen. Zusätzlich zu einer angemessenen Kleidung müssen Frauen auch eine Kopfbedeckung tragen. Manche Moscheen verleihen Abayas (schwarze Gewänder, die den ganzen Körper bedecken) an Besucherinnen. Nicht nur Moscheen, auch buddhistische und hinduistische Tempeln dürfen nur ohne Schuhwerk betreten werden. Sind sie sich betreffend des Abstellplatzes unsicher, orientieren sie sich am besten an den Einheimischen.
Stören sie niemals betende Menschen in ihrer Religionsausübung!

Ibans

Frauen in Malaysia

Das Bild des sittenlosen und unmoralischen Westens ist in Malaysia durchaus verbreitet. Daher kann es manchmal vorkommen, dass sie sich als allein reisende westliche Frau Belästigungen durch muslimische Männer ausgesetzt sehen. Das Risiko einer solch' unangenehmen Erfahrung wird natürlich durch sehr knappe Kleidung nicht geringer.
Fühlen sie sich als allein reisende Frau unsicher, suchen sie sich ein Hotel in den jeweiligen chinesischen Stadtvierteln (China Town), oder zumindest ein Hotel mit chinesischem Inhaber, da diese ein entspannteres Verhältnis zu westlichen Frauen haben.

Einladungen

Besuche werden im allgemeinen immer telefonisch angekündigt.
Vor dem Betreten des Hauses oder der Wohnung lassen sie ihre Schuhe draußen stehen. Auch in privaten Verhältnissen sollten sie darauf achten, beim Sitzen mit ihren Füßen nie auf andere zu zeigen.
Mit einem kleinen Gastgeschenk werden sie immer einen guten Eindruck hinterlassen.

Fotografieren

Möchten sie eine Person fotografieren, gebietet es die Höflichkeit, diese vorher um Erlaubnis zu bitten. Vor allem die Ureinwohner in Sabah und Sarawak mögen es zum Beispiel gar nicht, wenn ihre Kinder fotografiert werden.