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Ras Al Khaimah

ReiseCheckliste Ras Al Khaimah

Nur eineinhalb Stunden von Dubai entfernt finden Sonnenhungrige in Ras al Khaimah, dem nördlichsten Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), herrliche Sandstrände mit ausgezeichneten Hotelanlagen - und das zu durchaus noch moderaten Preisen. Ras al Khaimah besticht auch durch seine im Vergleich üppige Vegetation - dank dem regenreicheren Hajar-Gebirge, dass das Hinterland zu einem Großteil einnimmt. Neben dem Tourismus wird daher auch Landwirtschaft in Ras al Khaimah betrieben, ausgedehnte Dattel- und Orangenplantagen erfreuen das Auge der Besucher. Im ehemaligen Fort von Ras al Khaimah ist heute das Nationalmuseum untergebracht. Ideal für alle, die sich für die bewegte Geschichte des Emirates, das vom den Qawasin, einem von Piraterie lebenden Stamm, gegründet wurde, interessieren. Hobby-Historiker können noch weitere archäologische Ausgrabungen - einige davon gehen auf die antike Stadt Julfar zurück - besuchen. Eine kleine, aber sehr moderne Shopping Mall sowie weitereEinkaufsmöglichkeiten runden das Angebot ab. Auch hier gilt wieder: wer sich nach mehr "Leben" sehnt, kann im Rahmen eines Tagesausflugs die grenzenlosen Unterhaltungsmöglichkeiten von Dubai nutzen.

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Was Sie in Ras Al Khaimah unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Zur Begrüßung ist ein Händedruck nicht immer üblich, das gilt insbesondere bei Frauen. Beobachten sie im Zweifelsfall das Verhalten anderer Anwesender. Wenn viele Araber bei der Begrüßung ihre rechte Hand zum Herzen führen, unterstreichen sie so die Herzlichkeit des Grußes. Im weiteren Verlauf der Begrüßung ist es ein Gebot der Höflichkeit, sich nach dem Wohlbefinden der Familie zu erkundigen, vermeiden sie jedoch Fragen zum Befinden der Frauen.
Die linke Hand gilt in den Emiraten als unrein. Achten sie daher insbesondere darauf, niemals jemanden etwas mit ihrer linken Hand zu überreichen, vor allem kein Essen! Führen sie auch beim Essen nur die rechte Hand zum Mund.
Sitzen sie einem anderen Menschen gegenüber, achten sie darauf, ihm nicht ihre Füße oder gar die Fußsohlen zeigen, dies wird als Beleidigung angesehen.
Bei Gesprächen über Politik und religiöse Themen sollten sie sich zurückhalten, um unnötigen Ärger zu vermeiden. Sollten sie selbst keiner Religion angehören, ist es besser, sich als Christ auszugeben. Eine eventuell vorhandene atheistische Einstellung behalten sie besser für sich.
Werden sie zum Essen in ein Restaurant eingeladen, so müssen sie sich nicht unbedingt mit einem Geschenk erkenntlich zeigen, sich mit einer Einladung zu revanchieren gehört allerdings zum guten Ton. Verfügen sie über eine Privateinladung sollten sie sich allerdings mit einem Gastgeschenk erkenntlich zeigen. Süßigkeiten für Kinder oder Datteln von guter Qualität sind in jedem Fall eine gute Wahl. Ist ihnen die Dame des Hauses noch nicht bekannt, sollten sie sie auch nicht beschenken, dies entspräche nicht den Regeln der Höflichkeit.
Vor dem Betreten der Räumlichkeiten ist es Sitte, seine Schuhe draußen zu lassen, – achten sie daher auf schöne Socken!
Vermeiden sie es, einzelne Dinge im Haus besonders zu loben, ihr Gastgeber könnte sich dazu genötigt fühlen, ihnen diese Gegenstände zu schenken und sie wären in einer äußerst unangenehmen Situation. Lehnen sie ein Geschenk grundsätzlich dreimal ab, dann können sie sicher sein, dass das Geschenk ernst gemeint ist. Sprechen sie Lob besser allgemein aus, um solche Situationen zu vermeiden. Auch bei einer Privateinladung sollten sie sich entsprechend revanchieren.
Alles was den Begrüßungskuss auf die Wange überschreitet ist in der Öffentlichkeit strafbar! Außereheliche Liebe (auch gleichgeschlechtlich) ist ebenfalls strafbar.

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Handeln

Besonders beim Kauf von Souveniers sollte man den Preis verhandeln. Festpreise gelten nur für Lebensmittel , in Supermärkten sowie in den Geschäften von Einkaufszentren. Handeln ist immer eine freundliche Sache und hat nichts mit Aggressivität zu tun. Lassen sie sich darauf ein und genießen sie die Kunst des gezielten Umwegs. Wenn sie gut verhandeln, können sie mit einem Preisnachlass von bis zu zwanzig Prozent rechnen.

Essen und Trinken

Traditionell ist man in den Emiraten mit den Fingern. Formen sie aus der Speise, bspw. Reis, ein mundgerechtes Stück und führen sie es mit den Spitzen ihrer rechten Hand zum Mund.
Zur Zeit des Fastenmonats Ramadan dürfen Muslime tagsüber nicht essen, trinken oder rauchen. Trotz dem diese Regeln für Nichtmuslime nicht gelten, sollten sie sich in der Öffentlichkeit danach richten.
Der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit ist streng verboten. Alkoholische Getränke dürfen nur dort konsumiert werden, wo sie auch verkauft werden. Da Muslime keinen Alkohol trinken, sollten sie ihnen auch keinen anbieten. Vermeiden sie es unbedingt, sich betrunken ans Steuer ihres Wagens zu setzen.

Rauchen

In allen öffentlichen Einrichtungen gilt ein absolutes Rauchverbot. Als Ausnahme können gekennzeichnete Raucherbereiche sowie Außenterrassen gelten. Während des Ramadan ist tagsüber das Rauchen ausnahmslos untersagt.

Kleidung

Vor allem Frauen sollten auf eine Kleiderordnung achten, welche auch bei sehr religiösen Menschen als akzeptabel eingestuft werden kann. Sie müssen sich nicht vollverschleiern, jedoch sollten weite Teile des Körpers bedeckt sein, darunter auch Schultern, Ellenbogen und Knie.
Die Kleidung von Männern sollten den Oberkörper samt Schultern bedecken. Hosen sollten mindestens so lang sein, dass sie die Knie bedecken. Kurze Hosen finden nur als Badekleidung oder Untergewand Verwendung!
Alle Einkaufszentren in Dubai haben einen Dresscode eingeführt. Zeigen Sie zu viel Haut, werden Sie unter Umständen nicht eingelassen!
Badebekleidung ist ausschließlich für den Strand vorgesehen. Selbst auf dem Weg zum Strand, sollte man seine Badekleidung entsprechend bedecken. Tangas und das Weglassen eines (Bikini-) Oberteiles sind für Frauen absolut tabu. Zahlreiche Restaurants und Nachtklubs (vor allem in Hotelanlagen) haben für den Abend eine Kleidervorschrift. Jeans und Tennisschuhe sind vielerorts nicht zulässig. Freizügige Kleidung können Sie am ehesten in den Nachtklubs tragen.

Fotografieren

Bei Ihren Urlaubsfotos sollten sie unbedingt darauf achten, wo Sie sich befinden. An Flughäfen, Regierungsgebäuden und militärischen Einrichtungen darf keinesfalls fotografiert werden. Das gilt auch für die Mitarbeiter! Richten sie Ihren Fotoapparat nicht auf Polizisten, Soldaten und einheimische Frauen. Vor einem Foto die betreffende Person um Erlaubnis zu fragen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Drogen

Zum Thema Drogen dürfen sie in den VAE keine Toleranz erwarten. Für Drogendelikte müssen sie mit hohen Haftstrafen rechnen, im schlimmsten Fall mit der Todesstrafe. Das Mindestmaß bei Drogenkonsum oder -import beträgt vier Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft Dubais verfügt über eine eigenständige Abteilung am Flughafen, um direkt vor Ort über Verbrechen zu urteilen. Wer bei der Einreise Medikamente mit sich führt, sollte sich vorher unbedingt die Liste der verbotenen Medikamente auf der Website des VAE-Gesundheitsministeriums durchlesen.