Die Schätze Irans Pauschalreise

Iran

Land & Leute Kultur Natur

Entdecken Sie während dieser kulturreichen Rundreise das alte Persien, den heutigen Iran. Von Alexander dem Großen über die türkischen bis hin zu den mongolischen Besatzern, alle waren sie von der persischen Kultur beeindruckt. Vielleicht lag es an der besonderen Höflichkeit der Menschen, vielleicht an ihrer wissenschaftlichen Überlegenheit, vielleicht auch an der märchenhaften Atmosphäre des Landes. Erobern Sie selbst auf einer kompakten Reise zwischen Shiraz, Persepolis, Isfahan und Teheran. Zwischendurch bleibt genug Zeit für Paradiesgärten und Poesie, Tee, Wasserpfeifen und Begegnungen mit Einheimischen, wie zum Beispiel von den Bakhtiari-Beduinen. Tauchen Sie ein in den orientalischen Zauber Persiens!


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Die Reise im Überblick

1. TAG: Wien - Teheran

Verpflegung: A

Zu Mittag verlassen Sie Wien an Bord der Austrian Airlines. Ankunft in Teheran und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

2. TAG: Teheran

Verpflegung: F / A

Nach einem gemütlichen Frühstück starten Sie mir der Stadtrundfahrt. Eine riesengroße moderne Stadt, mit vielen einzigartigen Museen, die unvergleichliche Sammlungen und historisch berühmte Werke von Anfang der Kulturgeschichte bis in die heutige Epoche aufbewahren. Hier ist einer der seltensten Orte der Welt, wo Sie die Gelegenheit haben, umfangreichen, historisch berühmten Relikte aus etwa 4.500 v. Chr. zu besichtigen und die Evolution hautnah mitzuerleben. Im Golestan Palast, UNESCO Weltkulturerbe, befinden sich verschiedene Museen wie "Eivan takht-e-Marmar" auf einer einzigartigen Terrasse, "Khalvat-e-Karimkhani", "Howzkhaneh", das im südlich gelegene "Talar-e-Almas", das wegen der besonderen Spiegelarbeit als die Halle der Diamanten bekannt ist und einige andere Museen. Die Iranischen Kronjuwelen werden im Juwelenmuseum aufbewahrt. Die Pahlavi-Krone ist Teil der Sammlung, auch andere verschiedene Kronen, Zepter, Schwerter, Truhen mit Perlen, Flakons, verschiedene Kleidungsstücke, wie die königliche Robe, wertvolle Diamanten wie Koh-i-Noor und Darya-ye Noor sind hier zu sehen. Der Freiheitsturm ist das Wahrzeichen des modernen Teheran. Nach der iranischen Revolution von 1979 wurde er in Azadi-Turm umbenannt. Sehenswert ist der Bazar von Teheran. Er ist mit einer Länge von knapp zehn Kilometern und über 10.000 Läden der größte überdachte Bazar der Welt. Hier kann man sich verlieren und endlich die Müdigkeit des Tages im kleinsten Teehaus der Welt mit einem Cinammon Tee zu beseitigen. Den Abend verbringen Sie in einem Restaurant im Bergdorf Darband entspannt bei BBQ, Tee und Wasserpfeife.

3. TAG: Teheran - Maranjab - Kashan

Verpflegung: F / A

Über Maranjab fahren Sie nach Kashan. Die Stadt ist im Norden und Osten von der Wüste umgeben und hat daher das typische Klima mit heißen und trockenen Sommern, kalten und trockenen Wintern und sehr wenig Niederschlag während des Jahres. Zunächst besichtigen Sie jedoch den Friedhof und das Mausoleum von Imam Khomeini, Gründer der Islamischen Republik Iran. Dieses befindet sich im Süden von Teheran. Es gibt vier Türme in vier Seiten des Mausoleums, die mit 91 m Höhe zum Gedenken an das Alter von Imam Khomeini errichtet wurden. Zweiundsiebzig Tulpen schmücken und umgeben die Kuppel, die die zweiundsiebzig Personen symbolisiert, die mit Imam Hossein in Kerbela kämpften und gemartert wurden. Der Haram hat fünf Eingänge (wieder symbolisch für die islamische Theologie, die mit dem Propheten Mohammad und den unmittelbaren Mitgliedern seines Haushalts in Verbindung steht). Weiter geht es mit der Karawanserei Maranjab. Sie ist in einem historischen Stil renoviert und hat erst vor kurzem die Türen für abenteuerliche Nächtigungen geöffnet. Diese alten, gut erhaltenen Mauern erzählen Geschichten über den Amir Kabir Mord und den aufregenden Nächten mit Prinzessin Shahzadeh. Dann geht es in die Wüste Maranjab. Hier machen Sie einen Spaziergang, unter anderem auch über den großen Salzsee! Danach Weiterfahrt nach Kashan, einer Stadt der Provinz Isfahan im zentralen Hochland des Landes. Sie liegt etwa 200 km südlich von Teheran und besitzt eine bedeutende Textilindustrie. Das persische Wort für "Fliese", kasi, leitet sich vom Namen der Stadt ab, denn im Mittelalter besaß Kaschan auch eine bedeutende Keramikindustrie.

4. TAG: Kashan - Abyaneh - Isfahan

Verpflegung: F / A

Nach einer informativen Stadtrundfahrt in Kashan, fahren Sie über Abyaneh heute nach Isfahan. Sie beginnen mit dem Besuch des Fin Gartens, einem persischen Garten in der Nähe des Dorfes. Er verbindet architektonische Elemente aus der Safawiden-, Zand- und Kadscharenzeit. Mit seinen zahlreichen Fontänen, Wasserbecken, Wasserläufen und alten Bäumen zählt er zu den berühmtesten und schönsten Gärten des Iran. Im westlichen Teil des Gartens befindet sich das Nationalmuseum von Kashan mit archäologischen Funden unter anderem aus Tappe Sialk, Tschoga Zanbil, Hasanlu, Khorvin und Lorestan. Außerdem sind ethnographische Gegenstände, Kalligraphien (Nastaliq) von Künstlern aus der Kadscharenzeit sowie zeitgenössisches Handwerk ausgestellt. Danach geht es zum Tabatabai Mansion, ein historisches Bürgerhaus in der Oasenstadt Kaschan in der Provinz Isfahan. Bauherr und Besitzer war der reiche Kadscharen-Kaufmann Sayyid Dscha?far Tabatabayi. Das Gebäude entstand 1834. Sein Architekt war Ustad Ali Maryam, der später auch das Chane-ye Borudscherdi (1857) gebaut hatte. Zum Zeitpunkt der Errichtung des "Chane-ye Borudscherdi" wurde das "Khaneh Tabatabaei" zum architektonischen Maßstab für Schönheit erklärt, denn der "Borudjerdi"-Familie war daran gelegen in die "Tabatabaei"-Familie einzuheiraten. Unter der Bedingung, dass für die Braut ein Haus gebaut würde, das ebenso schön sein würde wie das von Ustad Ali Maryam für die Tabatabayis gebaute, könnte die Hochzeit vollzogen werden, was auch so geschah. Bezeichnung "Andaruni". "Rasmi-bandi"- und "Yazdi-bandi"- Kuppelelemente gliedern die Kuppelinnenansicht. Abyaneh ist ein Dorf, das am Fuße des Berges und in der Umgebung der Wüste (UNESCO Weltkulturerbe). Schmale Gassen und steile Wege führen durch das Dorf. Es gibt hier noch Gebräuche wie Kleidermoden (die Frauen tragen bunte Kleider) und sogar den alten Dialekt. Zur typischen weiblichen Kleidung gehört ein langer weißer Schal mit einem farbigen Blumenmuster, der die Schultern und den oberen Teil des Rumpfes bedeckt, außerdem ein knielanger Rock. Der Kleidungsstil hebt sich von dem der angrenzenden Dörfer ab, so dass die Bewohner von Abyaneh deutlich erkannt werden können. Die uralten Lehmhausbauten drücken sich an den Fels und sind von der Ferne kaum zu erkennen. Genießen Sie die Gelassenheit dieses urigen Dorfes mit seiner blendenden Archäologie und treffen Sie die Bewohner, die im Original persischen Stil leben und bekleidet sind. Fakultativ können Sie auch mit dem Allrad zum 7000 Jahre alten Mitraism-Tempel von Hinza fahren. Hier hören Sie die entspannende Musik von "Ney", die von lokalen Hirten gespielt wird, und lernen Mitraism und seine Philosophie kennen.

5. TAG: Isfahan

Verpflegung: F /A

Der heutige Tag ist ganz den Schönheiten Isfahans gewidmet, die Sie während der Stadtrundfahrt kennenlernen werden. Auch ein Spaziergang im Bazar, wo Sie die professionellen Künstler treffen, die die schönsten Kunstwerke der Welt herstellen ist geplant, ebenso wie ein Zwischenstopp in der Werkstatt von Mr. Shahi, der Miniaturgemälde auf Blättern kreiert. Isfahan liegt an den wichtigsten Nord-Süd- und Ost-West-Strecken, die den Iran durchqueren und war einst eine der größten Städte der Welt. Es blühte von 1050 bis 1722, besonders im 16. Jahrhundert unter der Safawiden-Dynastie, als es zum zweiten Mal in seiner Geschichte die Hauptstadt von Persien wurde. Bis heute hat die Stadt viel von ihrem früheren Glanz bewahrt. Es ist berühmt für seine persisch-islamische Architektur mit vielen schönen Boulevards, überdachten Brücken, Palästen, Moscheen und Minaretten. Dies führte zum persischen Sprichwort "Esfahan nesf-e-jahan ast" (Isfahan ist die halbe Welt). Der Naghsh-e Jahan-Platz in Isfahan ist einer der größten Stadtplätze der Welt und ein herausragendes Beispiel der iranischen und islamischen Architektur. Es wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Gheisarieh Bazar, der große Bazar von Isfahan ist einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Isfahans. Er verbindet die Schah-Moschee mit der Freitagsmoschee. Der Bazar gilt als einer der Größten im Iran und wurde überwiegend im 16. Jahrhundert errichtet. Der Bazar hat viele Eingangshallen, sein Haupteingang ist die Qeyssarie-Pforte auf der nördlichen Seite des Meidan-e Naghsch-e Dschahan-Platzes. Der Aliqapu-Palast verfügt über fünf Ebenen (drei Haupt- und zwei Zwischenetagen) bei einer Gesamthöhe von 68 Metern und ist in derselben traditionellen Ziegelbauweise ohne Verkleidung ausgeführt wie die umlaufenden Arkaden. Das Gebäude ist das einzige am Meidan-e Emam, das auf einem bereits bestehenden Bauwerk aufbaute: Abbas I. ließ einen Pavillon aus timuridischer Zeit von zwei auf fünf Ebenen erhöhen und eine Eingangspforte vorbauen. Gegenüber der Hohen Pforte und dem königlichen Palastgebiet liegt im Osten des Platzes das farbenprächtige, blaugrundige Eingangsportal der Scheich-Lotfollah-Moschee. Das Gebäude und sein weiterer Zweck bergen bis heute Geheimnisse. Die Inschrift im Portal weist es als Moschee ("Masdschid") aus, aber die Anlage verfügt weder über ein Minarett noch über einen für Moscheen ebenfalls üblichen Innenhof mit Waschgelegenheiten. Insgesamt passt die Gestaltung der Anlage eher zu einem Mausoleum, es ist jedoch davon auszugehen, dass dort niemand bestattet wurde. In der Literatur wird das Gebäude meist als privates Bethaus der königlichen Familie bezeichnet, was in der iranischen Architektur aber unbekannt ist. Die Imam-Moschee gehört zu den wichtigsten Moscheen im safawidischen Zeitalter, die sich in Isfahan befindet. Die Architektur der Moschee zeigt die iranische 1000 jährige Moscheenbaukunst. Sie sehen natürlich auch die Khaju- und die 1602 errichtete Si-o Se Pol, die sogenannte 33-Bogen-Brücke, die als die Herrlichste von allen gilt! Die Freitagsmoschee von Isfahan, auch Jame-Moschee von Isfahan genannt, ist eine historische Moschee. Mit der Zeit wurden Veränderungen vorgenommen und einige Bautrakte der Moschee hinzugefügt, wobei jeder Teil eine besondere architektonische Epoche repräsentiert. Vank ist eine armenisch-apostolische Kirche im Stadtteil Dschulfa der iranischen Stadt Isfahan. Die Vank-Kathedrale war eine der ersten Kirchen, die die Armenier in ihrer neuen Siedlung bauten. Die Kathedrale spiegelt die lebhafte Geschichte der armenischen Gemeinde in Ihrer Architektur und ihrem Stil wider. Das Innere ist mit feinen Malereien und vergoldeten Schnitzereien ausgestattet und besitzt eine Täfelung aus prachtvollen Fliesen. Die zentral platzierte, feine Wandmalerei zeigt die biblische Schöpfungsgeschichte und die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies.

6. TAG: Isfahan – Yzad – Mehriz

Verpflegung: F / A

Heute fahren Sie nach über das Dorf Varzaneh und Yazd nach Mehriz. Die erste Etappe dauert ca. zweieinhalb Stunden. Sie besichtigen das Wüstendorf Varzaneh und fahren anschließend etwa dreieinhalb Stunden weiter nach Yzad. Yazd wurde an einer Oase gegründet und liegt zwischen den Wüsten der Dascht-e Kavir und der Dascht-e Lut. Die Stadt besteht seit dem dritten Jahrtausend vor Christus und war das Zentrum des zoroastrischen Glaubens im Iran. Hier findet man heute noch viele Feuertempel. Bei ihrer Gründung soll die Stadt an einem heute ausgetrockneten großen Binnensee gelegen haben. Für die Wasserversorgung werden bis heute teilweise schon in der Antike angelegte Wasserkanäle und -röhren (Qanat) eingesetzt. Sie besuchen den Amir Chakhmaq-Komplex, von dessen Minarett aus Sie auf die faszinierende Lehmziegelstadt sehen.  Die Große Freitagsmoschee von Yazd gilt als das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Die Moschee wurde auf einem Vorbau, der aus dem 12. Jh. stammt, im 14 Jh. n. Chr. errichtet. Die Minarette stammen aus dem 18. Jh. n.Chr. und gelten als die höchsten des Landes. Sie beinhaltet eine umfangreiche Verzierung mit aufwendig gestalteten und vielfarbigen glasierten Fliesen im Innenbereich und schönen Stuckarbeiten innen wie außen. Die Altstadt Fahadan lernt man am besten während eines gemütlichen Spaziergangs kennen. Sehenswert sind die zahlreichen Lehmziegel-Gebäude mit ihren Dachterrassen, die historischen Häuser und ihre Windtürme. Nun ist es Zeit etwas auszuspannen und Tee im Cafe Honar in Yazd zu trinken, mit einem wunderschönen Ausblick auf die Altstadt von Yazd, bevor es weiter nach Mehriz geht.

7. TAG: Mehriz - Marvdasht - Shiraz

Verpflegung: F / A

Marvdasht ist eine Stadt in der Provinz Fars, 45 km nördlich von Shiraz. In ihrer Nähe befinden sich mehrere historische Stätten. Die altpersische Residenzstadt Persepolis, Tacht-e Dschamschid "Thron des
Dschamschid", war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs unter den Achämeniden und wurde 520 v. Chr. von Dareios I. im Süden Irans in der Region Persis gegründet. Der Name "Persepolis" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Stadt der Perser". Persepolis ist ein Glanzlicht der altpersischen Kultur und Politik der Achämeniden. Die Palaststadt ist noch heute ein Identifikationsort für viele Iraner, obwohl oder gerade weil sie weit in die vor-islamische Zeit zurückreicht. Nach 200-jährigem Bestand wurde sie 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen in Brand gesteckt. Bereits in der Antike wurde gerätselt, ob Alexander den Brand und die Plünderung initiierte. Es gibt Quellen, die berichten, dass sich der Schatzmeister von Persepolis kurz vor Alexanders Ankunft in Persepolis ihm unterwarf und alle Schätze anbot, in der Hoffnung, die Stadt retten zu können. Alexander schlug das Angebot jedoch ab. Nachträglich wurde die Zerstörung Persepolis' als Rache für die Zerstörung der athenischen Akropolis während der Perserkriege 480/79 vor Chr. gedeutet. Nach der Stadtbesichtigung (ohne Museen), besuchen Sie die die archäologische Stätte Naqsch-e Rostam. Hier befinden sich vier Gräber achämenidischer Großkönige sowie eine Reihe sassanidischer Felsreliefs. An einer steilen Felswand, die die Grenze eines Plateaus bildet, ließ der persische König Dareios I. ein Felsengrab in den Stein meißeln. Die kreuzförmige Gestalt des Grabes geht auf ältere Vorbilder zurück. Ein Relief über dem Eingang zeigt, wie der Gott Ahura Mazda dem Großkönig den Ring der Herrschaft überreicht. Der erste König, der sich hier verewigen ließ, war Ardaschir I., der erste Sassanidenkönig. Weiterfahrt nach Shiraz und Nächtigung.

8. TAG: Shiraz

Verpflegung: F /A

Shiraz ist die sechstgrößte Stadt des Iran und die Hauptstadt der Provinz Fars. Zwei berühmte Dichter des Iran, Hafez und Saadi, stammen aus Shiraz. Shiraz ist bekannt als die Stadt der Dichter, Literatur, Nachtigallen und Blumen. Sie wird auch von vielen Iranern als die Stadt der Gärten betrachtet, aufgrund der vielen gepflegten Grünanlagen und Obstbäume, die zu sehen sind. Das Kunsthandwerk von Shiraz besteht aus eingelegten Mosaikarbeiten in Dreiecksform; Besteck, Teppichweben, und der Herstellung der Teppiche namens Gilim. Sie beginnen Ihr Besichtigungsprogramm mit dem Schrein von Ali Ebne. Alle Innenflächen des Schreins sind mit Spiegelmosaiken ausgeschmückt. Ursprünglich gab es einen sehr großen historischen Friedhof um den Schrein. Der wurde aber 1926 eingeebnet und darauf eine Kunstschule und ein öffentlicher Park errichtet. Weiter geht es mit dem Hafez Mausoleum, Hafes und Saadi Grabmal. Diese hinreißende Stadt in der Provinz Fars ist die Heimat bekannter Dichter wie Hafez und Sa'adi und es können historische Orte aus verschiedenen Epochen gefunden werden, die bis zu 6000 Jahre zurückreichen. Hafez ist einer der großartigsten Dichter, der jeden Menschen mit seiner Dichtkunst beeindruckt. Seine Gedichte schenken uns ein besonderes Gefühl und die Ruhe und der Frieden an seinem Grab sind absolut bemerkenswert. Der Diwan ist Hafis' bekanntestes Werk. Als Hafis' "Diwan" in der Übersetzung von Hammer-Purgstall zum ersten Mal in die deutsche Sprache Eingang fand, gehörte Johann Wolfgang von Goethe zu seinen hingebungsvollsten Lesern. Bei der Architektur der Nasir-ol-Molk-Moschee wurde vor allem die Inneneinrichtung hervorgehoben. Farbenfroh gestaltete Scheiben leiten das Licht auf besondere Weise ins Innere der Moschee und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre, die durch das stetig wandelnde Licht hervorgerufen wird. In den Bleiglasfenstern sind Mosaike, geometrische Figuren und sakrale Symbole in vielen Farben zu sehen, die kunstvoll gestaltet wurden. Der von zahlreichen Windkuppeln in den Ziegelgewölben bedeckte und von 74 wohlproportionierten Bögen gestützte Bau des Vakil Bazars erstreckt sich über 800 m und gilt als Meisterwerk der persischen Architektur. Man findet dort das größte Angebot der Stadt an Gewürzen, Teppichen, Kupferhandwerk und Antiquitäten. Im Bazar befinden sich Karawansereien, Badehäuser und Innenhöfe. Eine hochgewölbte Kreuzung trennt den Hauptbasar von dessen Ost- und Westflügel. Wie bei Bazaren des Nahen- und Mittleren Ostens üblich, befinden sich einige Moscheen und Imamzadehs in dessen unmittelbarer Nähe, so zum Beispiel die, eine Gesamtfläche von 10.000 m bedeckende und als Prachtbau 1773 unter Karim Khan vollendete Vakil-Moschee. Der Eram-Garten zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten der Stadt. Die Geschichte des Eram-Gartens reicht bis in die Zeit der Seldschuken zurück (1038-1194). Jani Khan, Mitglied des Stammes der Kaschgai, erbaute während der Zand-Dynastie ein Gebäude im Garten. Anschließend wurde der Garten an Naser al Molk verkauft. Der in der heutigen Form noch existierende Pavillon wurde von Mohammad Hassan entworfen und erbaut, ein Architekt, den al-Molk beauftragt hatte. Ursprünglich für die Fürsten und Könige errichtet, dient er heute als botanischer Garten für die Universität von Schiras, des Weiteren als Sehenswürdigkeit und Erholungsort für Besucher. Der Schah Cheragh Schrein ist die Begräbnisstätte von Amir Ahmad (gestorben 835), genannt "König des Lichts", und Mir Muhammad. Beide waren Brüder des Imam Reza, die vor der Verfolgung durch die Abbasiden in der Stadt Schiras Zuflucht gefunden hatten. Das Doppel-Mausoleum ist eine der bekanntesten Pilgerstätten der Schiiten im Iran. Es befindet sich in der Nähe der Neuen Moschee. Während der Regentschaft der Timuriden im 14. Jahrhundert ließ die kunstinteressierte Königin Taschi-Chatun den Bau renovieren und weiterentwickeln. Weitere Renovierungen folgten im 18. Jahrhundert. Während der Regentschaft des Kadscharenherrschers Fath Ali Schah wurde der Bau um einige Sektionen erweitert, 1958 die Kuppel erneuert. Das Mausoleum zeichnet sich durch kunstfertige Spiegelarbeiten aus. Unzählige fein gearbeitete Kacheln bedecken die Kuppel über dem Schrein. Den Innenraum schmücken Glasstückchen, die mit mehrfarbigen Kacheln durchmischt sind. Zu Sonnenuntergang kann man im Hafez-Mausoleum der persischen Tradition zufolge das Orakel von Shiraz befragen, wo eine Frage gestellt beantwortet oder ein Wunsch erfüllt wird.

9. TAG: Yasooj

Verpflegung: F / A

Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Yasooj. Hier steht ein schöner Spaziergang im Stadtpark am Fluss am Programm. Sie besuchen außerdem den Margun Wasserfall mit einer Höhe von 70 Metern und einer Breite von rund 100 Metern. Steile Hänge mit vielen verschiedenen Baumarten, wunderschönen bemoosten Felsen und angrenzenden Quellen gehören zu den sehenswerten natürlichen Schönheiten des Wasserfalls. Kälte und Frost im Winter machen den Wasserfall durch die sich bildenden Eiszapfen und Eiskristalle zu einem atemberaubenden Naturschauspiel. Nächtigung in Yasooj.

10. TAG: Yasooj - Koohrang

Verpflegung: F / M / A

Fahrt nach Koohrang. Die Bachtiaren sind ein Volk im südwestlichen Iran. Sie sind in zwei Hauptgruppen, Haft Lang und Tschar Lang, unterteilt. Ein kleiner Teil lebt noch als Nomaden von der Hütewirtschaft. Sie besichtigen den Alikhan-Wasserfall und fahren zu einem Haus der Bakhtiari-Beduinen, die besonders wegen ihrer Gastfreundschaft berühmt sind. Hier sind Sie dann auch zum Mittagessen eingeladen. Danach besuchen Sie den "Dimeh" Brunnen, der neben dem Dorf mit dem gleichen Name liegt. Das Brunnenwasser hat eine sehr gute heilende Wirkung bei Zahnnervenentzündungen und Nierensteinen.

11. TAG: Koohrang - Qom - Teheran

Verpflegung: F / A

Fahrt nach Qom (Ghom), am gleichnamigen Fluss gelegen. Siedlungen in der Region sind bereits aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. belegt. Die persische Stadt bestand bereits in sassanidischer Zeit; mittelpersische Dokumente überliefern den Namen Goman in der Regierungszeit des iranischen Großkönigs Schapur I. (240-270 n. Chr.). Archäologische Zeugnisse urbaner Kultur liegen auch aus dem Partherreich vor. Sie besichtigen den Schrein der Fatima Masuma. Der Schrein, der 817 verstorbenen Tochter des siebten und Schwester des achten Imams der Zwölferschiiten, Reza, befindet sich in der ostiranischen Stadt Qom. Nach dem Imam-Reza-Schrein in Maschhad ist er der zweitwichtigste schiitische Wallfahrtsort im Iran; seine goldene Kuppel gilt als Wahrzeichen der Stadt. Fatima al-Masuma hatte sich in das schiitische Zentrum Qom bringen lassen, um zu sterben, nachdem sie auf der Reise zu ihrem Bruder Ali ar-Rida in Saveh erkrankte. Die Moschee hat insgesamt drei Kuppeln und sechs Minarette. Auf dem Gelände des Schrein-Komplexes entstand eine der größten schiitischen Ausbildungsstätten für Geistliche, die islamisch-theologische Hochschule (Hauwza) von Ghom, die in Europa vor allem durch Ajatollah Ruhollah Chomeini bekannt wurde. Viele Gebäude - so auch der Schrein der Fatima Masuma - wurden unter Schah Abbas I. im frühen 17. Jahrhundert errichtet, im 19. Jahrhundert ergänzt von Fath Ali Schah. Innerhalb des Schreins sind auch drei Töchter des neunten Zwölferschiiten-Imams Muhammad at-Taqi begraben. Weiter geht es mit der Jamkaran Moschee. Sie ist für den seit 1300 Jahren verschwundenen Imam Zaman (der letzte Schia-Imam) bestimmt, der nach schiitischen Überzeugungen immer noch lebt. Die schiitische Gesellschaft glaubt, dass er eines Tages von dieser Moschee wieder aufersteht und gegen das Böse kämpfen wird. Die berühmten Jamkaran Brunnen befinden sich auf dem Hof dieser Moschee, wo man Wünsche in einem Brief an den Imam schreiben und den Brunnen hineinwerfen kann. Wer weiß, vielleicht werden die Wünsche ja erfüllt. Geplant sind auch ein Treffen und ein nettes Gespräch mit einem Mullah (Ehrentitel eines islamischen Rechts- und Religionsgelehrten), um die islamische Philosophie kennenzulernen. Nach dem Abendessen Rücktransfer zum Flughafen Teheran.

12. TAG: Teheran - Wien

Verpflegung: -

Nach Mitternacht Rückflug nach Wien wo Sie noch am gleichen Morgen ankommen.

Termine & Preise

Termine / SaisonPaketpreis *
13.03.2020 - 24.03.2020 2.900,00 €
03.04.2020 - 14.04.2020 2.900,00 €
10.04.2020 - 21.04.2020 2.900,00 €
24.04.2020 - 05.05.2020 2.900,00 €
EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer * Paketpreis für die ausgewählte Anzahl an Personen in EUR. Diese beinhalten sämtliche in den Fakten angeführten Leistungen.
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