Die Schätze Irans Pauschalreise

Iran

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Entdecken Sie während dieser kulturreichen Rundreise das alte Persien, den heutigen Iran. Sie ist ein absolutes „Muss“ für alle Gäste, die besonderes Augenmerk auf Kultur legen. Von Alexander dem Großen über die türkischen bis hin zu den mongolischen Besatzern - alle waren sie von der persischen Kultur beeindruckt. Vielleicht lag es an der besonderen Höflichkeit der Menschen, vielleicht an ihrer wissenschaftlichen Überlegenheit, vielleicht auch an der märchenhaften Atmosphäre des Landes. Entdecken Sie die Schönheiten zwischen Shiraz, Nain, Yazd, Persepolis, Isfahan und Teheran. Zwischendurch bleibt genug Zeit für Paradiesgärten, Poesie und Tee. Tauchen Sie ein in den orientalischen Zauber Persiens!

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Die Reise im Überblick

1. TAG: Wien - Teheran

Verpflegung: A

Zu Mittag verlassen Sie Wien an Bord der Austrian Airlines. Ankunft in Teheran und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

2. TAG: Teheran

Verpflegung: F / A

Nach einem gemütlichen Frühstück starten Sie mit der Stadtrundfahrt. Eine riesengroße moderne Stadt, mit vielen einzigartigen Museen, die unvergleichliche Sammlungen und historisch berühmte Werke von Anfang der Kulturgeschichte bis in die heutige Epoche aufbewahren.

Während Ihrer Museumstour bestaunen Sie Relikte aus der Zeit 4.500 v. Chr. im Archäologischen Museum, lassen sich vom Glanz der Schmuckstücke im Museum der Kronjuwelen verzaubern und lernen die persische Knüpfkunst im Teppichmuseum kennen.

Im Anschluss besuchen Sie den Golestan Palast (UNESCO Weltkulturerbe). Nacht-Tour mit dem Bus und Besichtigung des Bordsch-e Milad, der Fernsehturm der Hauptstadt. Mit 435 Metern ist er der höchste Turm im Land. Abendessen im weltgrößten Drehrestaurant!

3. TAG: Teheran - Maranjab - Kashan

Verpflegung: F

Über Maranjab fahren Sie nach Kashan. Die Stadt ist im Norden und Osten von der Wüste umgeben und hat daher das typische Klima mit heißen und trockenen Sommern, kalten und trockenen Wintern und sehr wenig Niederschlag während des Jahres.

Zunächst besichtigen Sie jedoch den Friedhof und das Mausoleum von Imam Khomeini, Gründer der Islamischen Republik Iran. Dieses befindet sich im Süden von Teheran. Es gibt vier Türme in vier Seiten des Mausoleums, die mit 91 m Höhe zum Gedenken an das Alter von Imam Khomeini errichtet wurden. Zweiundsiebzig Tulpen schmücken und umgeben die Kuppel, die die zweiundsiebzig Personen symbolisiert, die mit Imam Hossein in Kerbela kämpften und gemartert wurden. Der Haram hat fünf Eingänge (wieder symbolisch für die islamische Theologie, die mit dem Propheten Mohammad und den unmittelbaren Mitgliedern seines Haushalts in Verbindung steht).

Weiterfahrt nach Kashan, einer Stadt der Provinz Isfahan im zentralen Hochland des Landes. Sie liegt etwa 200 km südlich von Teheran und besitzt eine bedeutende Textilindustrie. Das persische Wort für „Fliese“, kāšī, leitet sich vom Namen der Stadt ab, denn im Mittelalter besaß Kaschan auch eine bedeutende Keramikindustrie.

Sie besichtigen den berühmten Fin-Garten, der zu den berühmtesten Gärten des Iran zählt. Er hat politische Geschichte geschrieben, weil hier der reformfreudige und hochbegabte Minister Amir-e Kabir 1852 von gedungenen Mördern im Hamam niedergestochen wurde. Für einen Europäer ungewohnt ist vor allem die Architektur, die unabdingbarer Teil eines persischen Gartens ist. Schaut auf den großen Pavillon in der Mitte der Anlage, würde man nicht denken, dass es sich um einen Bau handelt, der über 150 Jahre alt ist, so modern wirkt die Konstruktion mit den klar gegliederten, unaufdringlich rhythmisierten Außenmauern. Das gilt auch für die Nebengebäude.

Die prächtige Innendekoration überrascht im Gegensatz zur eleganten Nüchternheit der Architektur mit einem Feuerwerk an floralen Motiven und – blau-weißen Wandmalereien. Das „Tabatabai Kaufmannshaus“ mit seinem interessanten Baustil wird ebenso besucht. Sehenswert ist auch der der Bazar in Kashan.

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Aufzahlung Abendessen

4. TAG: Kashan – Nain – Yazd

Verpflegung: F

Über Nain führt die Route nach Yazd. In Nain besuchen Sie eine Färberei und eine Teppichweberei der weltbekannten Nain-Perserteppiche. Yazd liegt am Fuße des Shir Berges und ist von zwei großen Wüsten umgeben. Die Stadt wird als die älteste Lehmziegelstadt der Welt bezeichnet und beeindruckt durch die Feuertempel der Zoroastrier und die heiligen Wahlfahrsorte.

Es geht in eine Henna-Werkstatt und sehen anschließend den Amir Chakhmag-Komplex. Der markante Bau hat eine dreistöckige, aufwendige Fassade aus symmetrisch eingelassenen Bogennischen. Es ist auch eines der größten Hussainien im Iran. In der Mitte stehen zwei sehr hohe Minarette. Die Wendeltreppe in einem der beiden Minarette soll ein Gefühl von Klaustrophobie hervorrufen, während sie den Blick auf Yazd freigibt. Nachts wird das Gebäude in den Nischen Orange beleuchtet, was es zu einem Spektakel macht.

Der Komplex enthält auch eine Karawanserei, ein Tekyeh, ein Badehaus, einen Kaltwasserbrunnen und eine Konditorei. Den Abschluss bilden die „Türme der Stille“. Man sieht sie schon aus weiter Ferne: Auf Felsen errichtete, zum Himmel hin offene Rundbauten mit massiven Mauern. Imposant und mächtig, anziehend und abstoßend. Als die offiziell „Dachmas“ (Grabmal) genannten Bauwerke noch in Betrieb waren, hatte nur der Totenwärter durch einen winzigen Einlass Zugang zu dem inneren Bereich. Von hier aus haben Sie eine wunderschöne Aussicht über die Stadt.

5. TAG: Yazd

Verpflegung: F /A

Die Stadt Yazd in Zentraliran ist der Mittelpunkt des zoroastrischen Glaubens und somit für rund 30.000 Anhänger Zarathustras weltweit. Für sie ist nicht wichtig, welche Religion jemand hat. Der Feuertempel ist kein Bethaus im religiösen Sinne. Eher ein Ort des Treffens, des Austausches, der Verehrung, Andacht und Erinnerung. Und der Hort des Feuers, des wichtigsten der vier Elemente: Erde, Luft, Wasser und Feuer.

Mit dem Besuch eines Feuertempels startet am Morgen Ihre Rundfahrt. Weiter geht es mit dem Bazar von Yazd. Man erkennt auf den ersten Block, dass er eine glorreiche Geschichte hinter sich hat. Er verfügt über verschiedene Abteilungen, die gemäß ihrer Verwendung mit einer besonderen Architektur gebaut wurden. Hohe Lichtschächte unterstreichen die Schönheit der Anlage; der Ein- und Ausgang zum Hof dient der Be- und Entladung von Waren. Sie machen einen Spaziergang durch die malerischen Gassen im gut strukturierten alten Fahadan-Stadtviertel. Übernachtung in der UNESCO geschützten Karawanserei Zein o Din.

6. TAG: Yazd – Pasargad – Shiraz

Verpflegung: F

Auf der Fahrt Richtung Shiraz stoppen Sie unterwegs zunächst in Pasargad, wo Sie das Grab des Kyros, Gründer und Urheber der Achämeniden Kaiser 500 Jahre v. Chr., besichtigen. Der nächste Halt ist in Abarkouh, bekannt für die 4.500 Jahre alte Zypresse. Alte Bäume sind landesweit Symbole für Weisheit und lange Lebensdauer! Weiterfahrt nach Shiraz, wo Sie abends ankommen.

7. TAG: Shiraz – Persepolis – Naqsh-e Rostam (Nekropolis) – Shiraz

Verpflegung: F

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag brechen Sie auf in Richtung Persepolis, einstige Hauptstadt des achämenidischen Reiches. Die Überreste der ehemaligen
Königspaläste habenheute einen einzigartigen archäologischen Wert.

Die imposante Grabanlage der Achämeniden-Könige steht dann am Programm. Hier befinden sich vier Gräber achämenidischer Großkönige sowie eine Reihe sassanidischer Felsreliefs. An einer steilen Felswand, die die Grenze eines Plateaus bildet, ließ der persische König Dareios I. ein Felsengrab in den Stein meißeln. Die kreuzförmige Gestalt des Grabes geht auf ältere Vorbilder zurück.

Ein Relief über dem Eingang zeigt, wie der Gott Ahura Mazda dem Großkönig den Ring der Herrschaft überreicht. Der erste König, der sich hier verewigen ließ, war Ardaschir I., der erste Sassanidenkönig.

8. TAG: Shiraz

Verpflegung: F

Shiraz ist die sechstgrößte Stadt des Iran und die Hauptstadt der Provinz Fars. Zwei berühmte Dichter des Iran, Hafis und Saadi, stammen aus Shiraz. Shiraz ist bekannt als die Stadt der Dichter, Literatur, Nachtigallen und Blumen. Sie wird auch von vielen Iranern als die Stadt der Gärten betrachtet, aufgrund der vielen gepflegten Grünanlagen und Obstbäume, die zu sehen sind.

Das Kunsthandwerk von Shiraz besteht aus eingelegten Mosaikarbeiten in Dreiecksform; Besteck, Teppichweben, und der Herstellung der Teppiche namens Gilim. Bei der Architektur der Nasir-ol- Molk-Moschee wurde vor allem die Inneneinrichtung hervorgehoben. Farbenfroh gestaltete Scheiben leiten das Licht auf besondere Weise ins Innere der Moschee und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre, die durch das stetig wandelnde Licht hervorgerufen wird. In den Bleiglasfenstern sind Mosaike, geometrische Figuren und sakrale Symbole in vielen Farben zu sehen, die kunstvoll gestaltet wurden. Der von zahlreichen Windkuppeln in den Ziegelgewölben bedeckte und von 74 wohlproportionierten Bögen gestützte Bau des Vakil Bazars erstreckt sich über 800 m und gilt als Meisterwerk der persischen Architektur.

Man findet dort das größte Angebot der Stadt an Gewürzen, Teppichen, Kupferhandwerk und Antiquitäten. Im Bazar befinden sich Karawansereien, Badehäuser und Innenhöfe. Eine hochgewölbte Kreuzung trennt den Hauptbasar von dessen Ost- und Westflügel. Wie bei Bazaren des Nahen- und Mittleren Ostens üblich, befinden sich einige Moscheen und Imamzadehs in dessen unmittelbarer Nähe, so zum Beispiel die, eine Gesamtfläche von 10.000 m² bedeckende und als Prachtbau 1773 unter Karim Khan vollendete Vakil-Moschee. Auch „Sarave Moshir" mit seiner prächtigen Architektur und den interessanten ethnischen Souvenirgeschäften steht am Programm.

Am Nachmittag spazieren Sie durch den Eram-Garten. Er zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten der Stadt. Die Geschichte des Eram-Gartens reicht bis in die Zeit der Seldschuken zurück (1038–1194). Jani Khan, Mitglied de