Anden und Amazonas Gruppenreise

Peru

Kultur Land & Leute Natur

Peru - Das "Königreich der Sonne" ist ein Land antiker Kulturen, in dem der traditionelle Lebensstil der indigenen Bevölkerung an vielen Orten heute noch präsent ist. Mit seinen abwechslungsreichen landschaftlichen Kontrasten lädt es den Besucher ein die Küste, das Hochland und den Urwald zu besuchen. Neben der "verlorenen Stadt der Inka" Machu Picchu und den beeindruckenden Inkaruinen um Cusco bietet Peru mit den berühmten Nasca-Linien, dem Titicacasee, dem Colca Canyon und dem archäologisch hochinteressanten Norden des Landes weitere kulturelle und landschaftliche Höhepunkte.

de
garantie
gruppen

Die Reise im Überblick

1. TAG: Lima

Verpflegung: -

Die peruanische Hauptstadt Lima wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. Hier begegnet man sowohl der verfallenen Kolonialpracht, als auch der brodelnden Vitalität eines orientalischen Bazars. Es gibt melancholisch bedeckte Winter und luftig warme Sommer, und neben ausgedehnten Armenvierteln liegen altehrwürdige Bauten in ruhigen, vornehmen Winkeln, in denen die Abendluft nach Jasmin duftet.

2. TAG: Lima

Verpflegung: F

Im Rahmen einer Stadtrundfahrt durch Lima besuchen Sie zunächst die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas, wo sich der Regierungspalast, das Rathaus, das erzbischöfliche Palais und die Kathedrale befinden, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Weiter geht es zur Besichtigung des Klosters San Francisco mit der größten Sammlung religiöser Kunstgegenstände in Amerika. Der Höhepunkt dieses Besuches sind die Katakomben. Im Anschluss besuchen Sie die Plaza San Martín, die immer wieder nach Erdbeben mit sehr viel Liebe renoviert wurde. Danach geht es durch die modernen Wohnviertel von San Isidro und Miraflores und zur Pazifikküste. Sie genießen die wunderschöne Aussicht über das Meer.

Anschließend besuchen Sie das Larco Museum mit der weltweit größten Privatsammlung präkolumbischer Kunst aus dem Norden Perus. Rafael Larco Herrera gründete am 28. Juli 1926 das Museum auf der eigenen Zuckerfarm Chiclin in Trujillo. 1958 wurde die Sammlung nach Lima gebracht und in einem Kolonialgebäude in Pueblo Libre eröffnet, wo sie noch heute zu sehen ist. Mehr als 45.000 Objekte umfasst die Sammlung aus schönen präkolumbischen Keramiken, Gold- und Silberstücke, eine wunderschöne und beeindruckende Sammlung von Textilien aus der Chancay-Kultur und eine amüsante Sammlung erotischen Steinguts aus der Moche-Zeit.

Buchbare Zusatzleistungen
Besuch des Fontänenparkes mit Abendessen

3. TAG: Lima - Cusco - Yucay

Verpflegung: F/M

Transfer zum Flughafen von Lima und Weiterflug nach Cusco.

Ihr heutiger Ausflug startet mit einem Besuch der Chinchero Gemeinde, die circa 28km von Cusco entfernt liegt. Hier befinden sich die Überreste des Palastes des Inka Tupac Yupanqui sowie wunderschöne koloniale Tempel, die auf den Grundmauern der Inka-Bauten errichtet wurden. Besonders herausragend ist jedoch der Markt von Chinchero, der immer sonntags stattfindet und auf dem lokale Hersteller aus dem Heiligen Tal ihre Produkte anbieten. Dieser farbenfrohe und quirlige Markt fasziniert seine Besucher mit einer großen Auswahl an Kunsthandwerk und Textilien in original prä-kolumbianischen Stil. Es folgt der Transfer zum Aussichtspunkt "El Mirador de Racchi", von wo aus. Sie einen herrlichen Blick auf das Heilige Tal haben. Im Anschluss werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

4. TAG: Yucay

Verpflegung: F

Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Am Nachmittag ist eine Besichtigung von Ollantaytambo eingeschlossen, eine der bedeutendsten Ruinen der Inkazeit. Die massive Festung war einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier während der Eroberung Perus eine große Schlacht verloren. Unterhalb der Ruinen liegt Ollantaytambo, das auf den Grundmauern von Inkabauten errichtet wurde. Ollantaytambo ist eines der besten Beispiele für die Stadtplanung der Inkas. Für diese hatte der Ort mehr religiöse Bedeutung als zur Verteidigung. Der Tempelbezirk liegt an der Spitze der Terrassen. Die Steine für die Gebäude stammen von einem Berg, der in 6km Entfernung hoch oberhalb des gegenüberliegenden Ufers des Urubambas liegt. Der Transport vom Steinbruch zum Standort der Anlage war eine erstaunliche Leistung, die die Arbeitskraft Tausender Indigenas erforderte.

Buchbare Zusatzleistungen
Wanderung zu den Terrassen von Yucay

5. TAG: Yucay - Machu Picchu - Cusco

Verpflegung: F

Am Morgen Fahrt zur Bahnstation von Ollantaytambo und Beginn einer wunderschönen Zugfahrt mit dem Vistadome Zug durch die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals nach Aguas Calientes. Die Landschaft ändert ständig ihr Bild. Nach Ankunft in Aguas Calientes, der Bahnstation am Fuße von Machu Picchu, geht die letzte Etappe mit Shuttle Bussen die Serpentinen-Straße hinauf zur Ruinenstadt.

Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich ie Ruinen von Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass Machu Picchu als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen. Es folgt eine ca. 2-stündige geführte Besichtigung der
weltberühmten Ruinenstadt.
Rückfahrt mit dem Shuttle Bus nach Aguas Calientes, von wo aus es mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo geht. Transfer zum Hotel in Cusco.

6. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Am Vormittag beginnt die halbtägige Stadtrundfahrt durch die historische Stadt Cusco.

Wie die touristischen Pfade heute, so führten zu jener Zeit, als Cusco Hauptstadt des Inkareiches und der "Nabel der Welt" war, alle Straßen dort hin. Auf 3500m Höhe in dem fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist Cusco weiterhin das indianische Zentrum der Anden und Hauptstadt eines Menschenschlages, der sich in Jahrtausenden körperlich perfekt auf die Lebensbedingungen in den sauerstoffarmen Höhen eingestellt hat.

Sie besuchen zunächst den exakten Mittelpunkt des Inkareiches, die Plaza de Armas, mit der Kathedrale, die auf den Ruinen des Inka-Palastes erbaut wurde, und weiteren Kirchen. Weiter geht es durch die alten Gassen mit wunderschön restaurierten Bauten im Kolonialstil, die heute zum Teil Hotels, Restaurants und Läden beherbergen. Ein Höhepunkt ist der Besuch des Korikancha, des alten Sonnentempels der Inka. Dann geht es hinaus aus der Stadt nach Sacsayhuaman, einer Festungsruine 3km oberhalb von Cusco gelegen. Von dort haben Sie einen einmaligen Panoramablick über die Stadt. Anschließend kurze Besichtigung der umliegenden Ruinenstätten.

Anmerkung: Um den historischen Stadtkern von Cusco zu schützen, dürfen ab sofort keine Fahrzeuge mehr den Hauptplatz befahren. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

7. TAG: Cusco - Puno

Verpflegung: F/M

Heute steht eine ganztägige Busfahrt von Cusco nach Puno auf dem Programm. Während der Fahrt durch das peruanische Hochland geht es entlang der schneebedeckten Berggipfel bis auf über 4.300m Höhe und wieder bergab nach Puno, das direkt am Titikaka-See liegt. Unterwegs werden die Stadt Andahuaylillas sowie die Ruinen von Racchi und die kleine Stadt Pucara besichtigt. Das Mittagessen ist eingeschlossen.

Anmerkung: Die Busfahrt findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und mit einer deutsch- oder englischsprachigen Reiseleitung statt.

8. TAG: Puno - Lima

Verpflegung: F/M/Dinnerbox

Die Fahrt geht mit dem Boot zu den Uros Inseln. Die Uros sind die eigentlichen Einwohner des Titikakasees. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die aus Schilfrohr erbaut sind. Die Indios haben sich ihre Lebensformen und Traditionen bewahrt. Auf den Inseln verkaufen sie ihr Kunsthandwerk. Dann geht die Fahrt weiter zur Insel Taquile, die noch im peruanischen Teil des Titikakasees gelegen ist. Die Menschen hier tragen farbenprächtige, traditionelle Kleider, die sie selbst fertigen und in Genossenschaftsläden auf der Insel verkaufen. Auf der Insel gibt es weder Straßen noch Strom. An den Hängen der Insel erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen, die noch aus der Zeit vor den Inkas stammen. Berühmt sind die strickenden Männer von Taquile, die den ganzen Tag mit Strickzeug in der Hand zu sehen sind und die feinen Strickwaren herstellen. Diese werden vor Ort auch zum Verkauf angeboten. Ein typisches Mittagessen auf der Insel Taquile ist eingeschlossen.

Anmerkung: Der Ausflug findet gemeinsam mit internationalen Reisenden statt.
Transfer zum Flughafen von Juliaca, Box Abendessen ist inkludiert. Flug nach Lima. Nach Ankunft Transfer zum Hotel.

9. TAG: Lima - Iquitos

Verpflegung: F/A

Transfer zum Flughafen von Lima und Flug nach Iquitos.

Iquitos ist mit über 400.000 Einwohnern die größte Stadt in Perus tropischem Regenwald und die Hauptstadt der Region Loreto sowie der Provinz Maynas. Die Anreise ist ausschließlich per Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas möglich, da Straßen durch den dichten Regenwald nicht existieren. Die Natur hat in dem tropisch humiden Klima in dieser Region ein einzigartiges Ökosystem mit einer der größten Biodiversitäten der Welt gebildet. In den angrenzenden Amazonaswäldern findet sich eine außergewöhnliche Pflanzen- und Tiervielfalt, von der bis heute nur ein kleiner Teil entdeckt und registriert ist. Nach einer kurzen Rundfahrt werden Sie per Boot zur Ceiba Tops Lodge (ehemals Explorama Inn) gebracht, die etwa 40km entfernt direkt am Amazonas liegt. Am Nachmittag ist eine circa 90-minütige Erkundung des Dschungels geplant.

Anmerkung: Der Lodgeaufenthalt findet gemeinsam mit internationalen Reisenden.

10. TAG: Iquitos

Verpflegung: F/M/A

Morgendlicher Bootsausflug zur Beobachtung von Delfinen sowie Besuch eines kleinen Dorfes der Yagua Indianer. Dort wird Ihnen der Reiseleiter die lokale Kultur der Yagua sowie die Veränderungen dieser durch die Ankunft der Europäer erklären. Vor Ort können Sie das Kunsthandwerk der Yagua bestaunen und erwerben. Ebenso werden Sie den Gebrauc