Peru, Bolivien & Chile - Salzwüste und Andengipfel

Gruppenrundreise

Kultur Land & Leute Natur

Peru: Das "Königreich der Sonne" ist ein Land antiker Kulturen, in dem der traditionelle Lebensstil der indigenen Bevölkerung an vielen Orten noch zu spüren ist. Mit seinen abwechslungsreichen landschaftlichen Kontrasten lädt es den Besucher ein, die Küste, das Hochland und den Urwald zu besuchen. Neben der "verlorenen Stadt der Inka" Machu Picchu und den beeindruckenden Inkaruinen um Cusco bietet Peru mit den berühmten Nasca-Linien, dem Titicacasee, dem Colca Canyon und dem archäologisch hochinteressanten Norden des Landes weitere kulturelle und landschaftliche Höhepunkte.

Bolivien: ist das Tibet Amerikas - der am höchsten gelegene und abgelegenste aller lateinamerikanischen Staaten. Mit einer Bevölkerung, von der über 50 Prozent nach wie vor an traditionellen indianischen Bräuchen und Glaubensvorstellungen festhalten, ist Bolivien auch das am ausgeprägteste indianische Land auf dem ganzen Doppelkontinent. Es mag einer der ärmsten Staaten Südamerikas sein, doch seine faszinierenden indigenen Kulturen, die atemberaubenden Anden- und Amazonaslandschaften sowie die Überreste geheimnisvoller alter Zivilisationen lassen es vielleicht sogar zum lohnendsten und aufregendsten südamerikanischen Reiseziel werden.

Chile: bietet Ihnen vielfältige Abenteuer: Sternenbeobachtung in der trockensten Wüste der Erde, Jahrtausende alte Gletscher in der südlichsten Region der Welt, magische Wälder und Seen zu Füßen von eindrucksvollen Vulkanen, Inseln voller Legenden, traditionsreiche Weinproduktion, anspruchsvolle Kletterrouten und ein modernes und zugängliches Santiago. Aber es gibt etwas, das noch nicht erwähnt wurde. Die einladende Natur der Landschaften Chiles können Sie auch bei den Einwohnern finden. In diesem weitläufigen Land voller weiter Horizonte wird Sie das Gefühl der Lebendigkeit überkommen. Bringen Sie sich mit der Natur in Einklang oder entdecken Sie unberührte Landschaften. Gleichzeitig aber werden Sie die Einwohner Chiles und deren gesamte Kultur immer wieder mit ihrer Wärme und Gastfreundlichkeit angenehm überraschen. Eine komplett neue Erfahrung an einem friedvollen Ort.




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Die Reise im Überblick

1. TAG: Lima

Verpflegung: -

Im Jahr 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet, zählt die 8,5 Millionenmetropole zu den größten Städten Südamerikas. Die Altstadt mit ihren einzigartigen Bauten aus der kolonialen Vergangenheit und den schachbrettartig angelegten Straßen wurde 1991 zum
UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

2. TAG: Lima

Verpflegung: F

Bei Ihrer Stadtrundfahrt besuchen Sie zunächst die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas, wo sich der Regierungspalast, das Rathaus, das erzbischöfliche Palais und die Kathedrale befinden, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Weiter geht es zum Kloster San Francisco mit der größten Sammlung religiöser Kunstgegenstände in Amerika. Im Anschluss besuchen Sie die Plaza San Martín, die immer wieder nach Erdbeben mit sehr viel Liebe renoviert wurde. Durch die modernen Wohnviertel von San Isidro und Miraflores fahren Sie zur Pazifikküste, wo Sie die wunderschöne Aussicht über das Meer genießen.

Buchbare Zusatzleistungen
Besuch des Fontänenparkes mit Abendessen

3. TAG: Lima - Cusco

Verpflegung: F

Transfer zum Flughafen von Lima und Weiterflug nach Cusco. Hier werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht.
Cusco - Wie die touristischen Pfade heute, so führten als Cusco der "Nabel der Welt" war, alle Straßen dort hin. Auf 3.500 m Höhe im fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist Cusco weiterhin das indianische Zentrum der Anden und Hauptstadt eines Menschenschlages, der sich in Jahrtausenden perfekt auf die Lebensbedingungen in den sauerstoffarmen Höhen eingestellt hat.

Heute erkunden Sie Cusco während einer Stadtrundfahrt, die Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Inkareiches und der Kolonialzeit führt. Sie besuchen den Sonnentempel Coricancha, von dem nur noch einige Mauerreste den Glanz früherer Zeiten bezeugen. Es geht weiter zur Kathedrale, die auf den Ruinen des Palastes des Inka Wiracocha erbaut wurde und bekannt für ihre Sammlung kolonialer Kunstwerke der Cusqueña Schule ist. Sie spazieren durch die Inkastraße Loreto, in der sich viele alte Gebäude und bemerkenswert erhaltene Inkamauern befinden. Später steht noch die archäologische Anlage der Festungs-ruine Sacsayhuaman, der die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten, auf Ihrem Programm.

Anmerkung: Um den historischen Stadtkern zu schützen, dürfen ab sofort keine Fahrzeuge mehr den Hauptplatz befahren.

4. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Buchbare Zusatzleistungen
Ganztägiger Ausflug zum Besuch des typischen Pisac Marktes und der Ruinen

5. TAG: Cusco - Machu Picchu - Cusco

Verpflegung: F

Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass Machu Picchu als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen.

Nach dem Frühstück beginnt Ihre ganztägige Exkursion zur Ruinenstadt Machu Picchu. Mit dem Bus geht es zunächst zur Bahnstation von Ollantaytambo, wo der Zug in Richtung Machu Picchu abfährt. Die Fahrt mit dem Vistadome führt durch die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals nach Aguas Calientes. Die Landschaft ändert ständig ihr Bild. Nach Ankunft in der Bahnstation am Fuße von Machu Picchu wird die letzte Etappe mit Shuttle Bussen die Serpentinen-Straße hinauf zurückgelegt. Es folgt eine ca. zweistündige geführte Besichtigung der weltberühmten Andenstadt. Rückfahrt mit dem Shuttle Bus nach Aguas Calientes, von wo aus es mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo geht. Transfer zum Hotel in Cusco.

6. TAG: Cusco - Puno

Verpflegung: F / M

Heute steht eine ganztägige Busfahrt von Cusco nach Puno auf Ihrem Programm. Die Fahrt durch das peruanische Hochland führt Sie entlang der schneebedeckten Berggipfel bis auf über 4.300 m Höhe und wieder bergab nach Puno, das direkt am Titikakasee liegt. Unterwegs werden die Stadt Andahuaylillas, die Ruinen von Racchi sowie die kleine Stadt Pucara besichtigt. Das Mittagessen ist inkludiert.

Anmerkung: Die Busfahrt findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und deutsch- oder englisch sprachiger Reiseleitung statt.

7. TAG: Puno - La Paz

Verpflegung: F / M

Fahrt über die Grenze nach Bolivien und weiter nach Copacabana, dem vielleicht wichtigsten Wallfahrtsort Lateinamerikas, nach dem auch der berühmte Strand von Rio de Janeiro benannt wurde. Eine Fahrt mit dem Katamaran bringt Sie über den Titikakasee zur Sonneninsel, wo der Legende nach der Sonnengott der Inka gewohnt haben soll. Das Mittagessen wird an Bord eingenommen. Weiter geht es über den See nach Cocotoni und von dort mit dem Bus nach La Paz, der höchstgelegenen Großstadt der Erde.

Anmerkung: Die Bustransfers und die Katamaran-Fahrt finden gemeinsam mit internationalen Reisenden und mit privater Reiseleitung statt.

La Paz, die höchst gelegene Verwaltungshauptstadt der Welt, gleicht einem Mondkrater. Sie liegt 4.000 m über dem Meeresspiegel auf dem Boden einer Schlucht, in der es kaum ein grünes Fleckchen gibt. Selbst Sauerstoff ist rar. Das Lebhafte und Farbige aber, das der landschaftlichen Beschaffenheit von La Paz fehlt, findet sich reichlich in den Menschen und der Kultur. Frauen mit Bowlerhüten und voluminösen Röcken, sowie Geschäfts-leute und Politiker im Anzug mit Krawatte.

Buchbare Zusatzleistungen
Bootsausflug Uros

8. TAG: La Paz

Verpflegung: F

Nach dem Frühstück startet Ihre Tour (ca. 4 Stunden) durch die 1548 von Kapitän Alonzo de Mendoza gegründete Stadt, deren Zentrum auf ca. 3.600 m Höhe liegt. Die Metropole verfügt über viele gut erhaltene Bauten aus der Kolonialzeit; und in den engen Gassen der Altstadt findet noch heute der malerische Indianermarkt statt. Ein hübscher kleiner Abstecher zu einer geologischen Skurrilität von Mutter Natur führt durch die schicken Vororte von La Paz in das Tal des Mondes, Valle de la Luna, im Tal des La-Paz Flusses. Wind und Regen haben in Jahrmillionen aus rötlichem und grauem Gestein einen tektonischen Albtraum geschliffen: eine trostlose Mondlandschaft, deren Besichtigung jedoch ein Muss ist.