Gesichter der Anden Gruppenreise

Peru | Ecuador

Land & Leute Kultur Natur

Peru: Das "Königreich der Sonne" ist ein Land antiker Kulturen, in dem der traditionelle Lebensstil der indigenen Bevölkerung an vielen Orten noch zu spüren ist. Mit seinen abwechslungsreichen landschaftlichen Kontrasten lädt es den Besucher ein, die Küste, das Hochland und den Urwald zu besuchen. Neben der "verlorenen Stadt der Inka" Machu Picchu und den beeindruckenden Inkaruinen um Cusco bietet Peru mit den berühmten Nasca-Linien, dem Titicacasee, dem Colca Canyon und dem archäologisch hochinteressanten Norden des Landes weitere kulturelle und landschaftliche Höhepunkte.

Ecuador: Das oftmals als abwechslungsreichstes Land Südamerikas gerühmte Ecuador vereinigt auf einer Gesamtfläche von 272.000km Amazonasdschungel, das Andenhochland und die Galapagos-Inseln mit einer artenreichen Fauna. Unweit der kolonialen Hauptstadt Quito erheben sich einige der weltweit höchsten aktiven Vulkane; in den Anden versammeln sich Indígenas auf farbenprächtigen Märkten und palmengesäumte Strände am Pazifik bieten willkommene Erholung nach spannenden Reiseerlebnissen. Seinen Namen wählte das Land aufgrund der Äquatorlinie, die hier ihre spektakulärste Passage durchläuft.

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Die Reise im Überblick

1. TAG: Lima

Verpflegung: -

Nach Ankunft am Flughafen Lima erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

Im Jahr 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet, zählt die 8,5 Millionenmetropole zu den größten Städten Südamerikas. Die Altstadt mit ihren einzigartigen Bauten aus der kolonialen Vergangenheit und den schachbrettartig angelegten Straßen wurde 1991 zumUNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

2. TAG: Lima

Verpflegung: F / M

Am Vormittag lernen Sie die hervorragende peruanische Küche kennen. Sie besuchen einen lokalen Markt und haben Gelegenheit, verschiedene Früchte, Gemüse- und Kartoffelsorten zu probieren. Danach bereiten Sie mit dem Koch des Restaurants Urban Kitchen zwei landestypische Gerichte - Lomo Saltado und Ceviche - zu. Ein Abenteuer für Ihre Geschmacksnerven. Danach besuchen Sie bei einer Stadtrundfahrt zunächst die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas, wo sich der Regierungspalast, das Rathaus, das erzbischöfliche Palais und die Kathedrale befinden, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Weiter geht es zum Kloster San Francisco mit der größten Sammlung religiöser Kunstgegenstände in Amerika. Durch die modernen Wohnviertel von San Isidro und Miraflores fahren Sie zur Pazifikküste, wo Sie die wunderschöne Aussicht über das Meer genießen.

3. TAG: Lima - Cusco - Yucay

Verpflegung: F / M

Transfer zum Flughafen von Lima und Weiterflug nach Cusco. Hier werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Hotel im Heiligen Tag gebracht. Unterwergs besuchen Sie die archäologische Anlage der Festungs-ruine Sacsayhuaman, der die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten. Mit Musik und einer Pachamama-Zeremonie - eine Danksagung an die heilige Mutter Erde - empfängt man Sie in der Andengemeinde Amaru und erzählt Ihnen über die andine Textilverarbeitung. Von der Scherung der Tiere, dem Spinnen, dem Färben aus Blumen und Blättern bis zur Fixierung der Farbe. Eine Vielfalt an Taschen, Schals, Decken und Gürtel sind zu bestaunen. Zum Abschluss stärken Sie sich bei einem gemeinsamen Mittagessen zubereitet mit besten regionalen Zutaten.

4. TAG: Yucay

Verpflegung: F

Am Vormittag besichtigen Sie die archäologische Ruinenstätte von Ollantaytambo auf 2.800 m Höhe, die den Inkas einst als Rückzugsort vor den spanischen Conquistadores diente und das einzig erhaltene Beispiel einer Stadtplanung der Inka ist. Schon der Aufstieg zur Festung ist wahrlich atemraubend: viele Stufen sind zu bezwingen, jedoch entschädigt der grandiose Blick auf das Heilige Tal für die Mühen. Später geht es zu den absolut sehenswerten, kreisförmig angelegten Terrassenfeldern vonMoray, die als landwirtschaftliches Forschungslabor der Inka betrachtet werden und deren hohes Kulturniveau unter Beweis stellen. Das malerische Dörfchen Maras ist auch heute noch ein absoluter Geheimtipp im Süden Perus. Bekannt sind vor allem die spektakulären Salzterrassen, in denen seit Jahrhunderten das "Weiße Gold der Anden" abgebaut wird.

In Maras werden Sie von den Dorfbewohnern mit kleinen Workshops in die Traditionen und Gebräuche der Bevölkerung eingeführt. Jede Schulung dauert zwischen 40 und 60 Minuten, besteht aus 6 Teilnehmern und einem spanischsprachigen Lehrer. Ihr Reiseleiter wird Sie unterstützen und übersetzen.

Folgendes steht zur Auswahl:
Tanz Workshop - lernen Sie den "Huayno" zu tanzen (traditioneller Tanz und Musik der Anden)
Quechua Workshop - lernen Sie einige Wörter der Sprache der Inka, eine der offiziellen und einheimischen Sprachen Perus
Hut Workshop - lernen Sie, wie die traditionellen Hüte der Maras Region gefertigt werden und erstellen Sie einen Miniaturhut als Souvenir
Koch-Workshop - lernen Sie wie die köstliche Quinua-Suppe zubereitet wird
"Panco" Workshop - lernen Sie, wie kleine Kunstwerke aus Maisblättern entstehen.

5. TAG: Yucay

Verpflegung: F

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Buchbare Zusatzleistungen
Besuch des Urubamba Marktes (ca. 2 Std.)
Besuch von Chinchero, der kolonialen Kirche und dem Aussichtspunkt von Raqchi (ca. 3 Std.)

6. TAG: Yucay - Machu Picchu - Cusco

Verpflegung: F

Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass Machu Picchu als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen.

Nach dem Frühstück beginnt Ihre ganztägige Exkursion zur Ruinenstadt Machu Picchu. Mit dem Bus geht es zunächst zur Bahnstation von Ollantaytambo, wo der Zug in Richtung Machu Picchu abfährt. Die Fahrt mit dem Vistadome führt durch die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals nach Aguas Calientes. Die Landschaft ändert ständig ihr Bild. Nach Ankunft in der Bahnstation am Fuße von Machu Picchu wird die letzte Etappe mit Shuttle Bussen die Serpentinen - Straße hinauf zurückgelegt. Es folgt eine ca. zweistündige geführte Besichtigung der weltberühmten Andenstadt. Rückfahrt mit dem Shuttle Bus nach Aguas Calientes, von wo aus es mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo geht. Transfer zum Hotel in Cusco.

7. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Cusco - Wie die touristischen Pfade heute, so führten als Cusco der "Nabel der Welt" war, alle Straßen dort hin. Auf 3.500 m Höhe im fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist Cusco weiterhin das indianische Zentrum der Anden und Hauptstadt eines Menschenschlages, der sich in Jahrtausenden perfekt auf die Lebensbedingungen in den sauerstoffarmen Höhen eingestellt hat.

Bei einer halbtägigen Rundfahrt (ca. 5 Std.) erkunden Sie Cusco und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung. Sie beginnen mit einem Bummel über den lokalen Markt San Pedro, wo Sie unbedingt einige der exotischen Früchte probieren sollten. Danach geht es zur Plaza de Armas und zur Kathedrale mit ihrer Sammlung kolonialer Kunstwerke. Durch alte Gassen mit wunderschön restaurierten Bauten im Kolonialstil spazieren Sie weiter. Danach besuchen Sie den Sonnentempel Coricancha, von dem nur noch einige Mauerreste den Glanz früherer Zeiten bezeugen. Später steht noch die archäologische Anlage der Festungsruine Sacsayhuaman, der die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten, auf Ihrem Programm.

Anmerkung: Um den historischen Stadtkern von Cusco zu schützen, dürfen ab sofort keine Fahrzeuge mehr den Hauptplatz befahren.

8. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Buchbare Zusatzleistungen
Halbtägiger Ausflug nach Pikillacta und Andahuaylillas (ca. 4 Std.)

9. TAG: Cusco - Lima - Quito

Verpflegung: F

Am Vormittag werden Sie zum Flughafen für Ihren Flug nach Quito mit Umsteigen in Lima gebracht. Nach Ankunft erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

Quito, eingebettet in den Anden und nur 22 km vom Äquator entfernt, liegt auf 2.850 m Höhe und ist somit die weltweit höchst gelegene Hauptstadt. Auf den Ruinen einer alten Inkastadt wurde sie im Jahr 1534 von einem spanischen Offizier gegründet. Noch geben rund 80 Gebäude Zeugnis von dieser Epoche. Die großartige, koloniale Altstadt mit ihren 40 Kirchen und 16 Abteien hat ihr nicht nur den Beinamen "Kloster Amerikas", sondern auch die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe eingebracht.

10. TAG: Quito

Verpflegung: F

Am Vormittag fahren Sie zum ca. 25 km entfernten Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", wo Sie mit einem Fuß auf der nördlichen und mit dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen können. Das 30 m hohe und mit einer riesigen Messingkugel gekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. In seinem Inneren befindet sich ein kleines, sehr geschmackvolles ethnographisches Museum, welches das bunte Völkergemisch der verschiedenen ecuadorianischen Regionen und ethnischen Gruppen des Landes veranschaulicht. Nehmen Sie Ihren Pass mit - Sie erhalten einen schönen Eintrag zur Erinnerung.

Zurück in der Stadt erhalten Sie einen umfassenden Eindruck der kulturhistorisch einmaligen Andenmetropole. Architektonisch gibt es verschiedene Stile zu bewundern; spanische, flämische, maurische und prä-kolumbische Einflüsse sind unübersehbar. Überwältigend präsentiert sich die zentrale Plaza de la Independencia mit dem Regierungspalast, dem Rathaus und der Kathedrale. Ein guter Aussichtspunkt ist die römisch-katholische Basílica del Voto Nacional, größte neugotische Basilika in Amerika. Die aus Vulkanstein erbaute Jesuitenkirche La Compañia fasziniert mit ihrem goldenen Glanz im Inneren ebenso wie das gewaltige Bauwerk der San Francisco Kirche des Franziskanerordens. Edle Süßigkeiten verkosten Sie bei einem traditionsreichen Konfekt-Hersteller und spazieren über eine der ältesten Straßen der Stadt "La Ronda" mit einer Vielzahl an Galerien und Werkstätten. Während des frühen 20. Jahrhunderts wurde La Ronda Heimat jener Dichter, Musiker und Politiker, die ihre Spuren in der ecuadorianischen Geschichte hinterlassen haben. Nutzen Sie die Gelegenheit mit einigen ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie sich abschließend von den edlen Geschmackskompositionen einer Schokoladenmanufaktur in Versuchung führen.

11. TAG: Quito - Otavalo

Verpflegung: F

Am Bahnhof Ibarra gehen Sie an Bord des Trén de la Libertad, der über atemberaubende Brücken, durch Tunnel und vorbei an Wasserfällen in das fruchtbare Tal von Salinas fährt. In ca. 2 Stunden gelangen Sie so von den Anden in das warme Zuckerrohranbaugebiet. Ein einmaliges Erlebnis. Weiterfahrt zu Ihrer Unterkunft.

Anmerkung: Wetterbedingt bzw. bei technischen Problemen ist die Zugfahrt vorbehaltlich Rückbestätigung. Abfahrten von Donnerstag bis Sonntag.