Peruanisches Kaleidoskop Privatrundreise

Peru

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Peru ist noch immer das Land, mit dem man die Hochzeit der Inkas am ehesten in Verbindung bringt. Nicht zu Unrecht! Hoch oben in den Anden thront die grandiose Zitadelle Machu Picchu und zieht nach wie vor alle Blicke auf sich. Aber auch die schachbrettartig angelegten Straßen der „Stadt der Könige“ Lima sowie die Fahrt durch das peruanische Hochland werden ewig im Gedächtnis bleiben.

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Die Reise im Überblick

1. TAG: Lima

Verpflegung: -

Nach Ankunft am Flughafen und Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Im Jahr 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet, zählt die 8,5 Millionenmetropole zu den größten Städten Südamerikas. Die Altstadt mit ihren einzigartigen Bauten aus der kolonialen Vergangenheit und den schachbrettartig angelegten Straßen wurde 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

2. TAG: Lima

Verpflegung: F

Heute erkunden Sie das historische Zentrum der Stadt per pedes. Mit dem Auto geht es zur Plaza San Martin, wo sich das legendäre Hotel Bolivar, der Club Nacional sowie das Theater Colon befinden. Sie spazieren den Jiron de la Union, die bekannteste Fußgängerzone, entlang und sehen unter anderem die „Casa Courret“ mit dem ältestem Fotostudio der Stadt und die Casa Welch, die im 20. Jahrhundert eines der berühmtesten Kaufhäuser beherbergte. Die Straße endet am „Puente de Piedra“, der ältesten, im Jahr 1608 erbauten Brücke der Stadt. Nur ein paar Häuserblöcke weiter befindet sich das Museum der peruanischen Zentralbank mit einer kleinen, aber feinen Sammlung an Fundstücken der peruanischen Frühkulturen. Eines der schönsten Barockgebäude auf Ihrem Weg ist die Kirche San Pedro, erbaut 1638 vom Jesuitenorden. In der Bar des Hotel Maury, einem der berühmtesten Hotels im letzten Jahrhundert, lassen Sie den Stadtbummel ausklingen. Diese Herberge hat leider viel von ihrem Glanz verloren, dennoch zeugt die Bar auch heute noch von der ruhmreichen Vergangenheit, wurde doch hier das Nationalgetränk des Landes, der „Pisco Sour“ erfunden.

3. TAG: Lima – Arequipa

Verpflegung: F

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen für Ihren Inlandsflug nach Arequipa. Nach Ankunft werden Sie zu Ihrer Unterkunft für die nächsten Tage gebracht. Das auf 2.300 Meter Höhe gelegene, sonnenverwöhnte Arequipa ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wohl auch eine der schönsten. Aufgrund ihrer Gebäude aus hellem Vulkanstein (Sillar) trägt sie den Beinamen "Weiße Stadt". Ihre koloniale Altstadt wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bei Ihrer Besichtigungstour besuchen Sie das imposante Kloster Santa Catalina, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Zauberhafte Innenhöfe mit Brunnen, Treppen, Nischen, verschlungene Gassen, die die Namen spanischer Städte tragen sowie Wände in verschiedenen Terrakottanuancen machen den Reiz dieses Ensembles aus. Früher wurden hier die ältesten Töchter aristokratischer Familien in jungen Jahren der Kirche übergeben, wo diese dann ihr ganzes Leben verbrachten. Zum Abschluss genießen Sie vom Aussichtspunkt Yanahuara einen ausgezeichneten Blick auf den Vulkan Misti und die Stadt.

4. TAG: Arequipa

Verpflegung: F

Dieser Tag steht für Unternehmungen nach Ihren eigenen Vorstellungen zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie durch den Stadtteil San Lázaro bummeln und den lebendigen Hauptplatz mit der prunkvollen Kathedrale aus dem Jahr 1629 bewundern? Das Gotteshaus punktet außer mit ihrer Größe auch mit italienischem Marmor und einer Orgel aus Belgien. Sehenswert ist auch die Iglesia de la Compañía mit ihren spanisch-indigenen Elementen. Unternehmen Sie auch einen kulinarischen Streifzug durch die vielen kleinen Lokale und kosten Sie Chupe de Camarones (Garnelensuppe), Adobo Arequipeño (Schweinefleisch mit Zwiebel) oder Cuy Chactao (frittiertes Meerschweinchen) begleitet von Chicha de jora, einem
Maisbier.

5. TAG: Arequipa – Cusco

Verpflegung: F

Je nach gebuchtem Flug fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen. Weiterflug nach Cusco und Transfer zu Ihrem Hotel. Der Rest des Tages steht für Unternehmungen nach Ihren eigenen Vorstellungen zur freien Verfügung. Wie die touristischen Pfade heute, so führten als Cusco der "Nabel der Welt" war, alle Straßen dort hin. Auf 3.500 Meter Höhe im fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist die Stadt weiterhin das indianische Zentrum der Anden und Hauptstadt eines Menschenschlages, der sich in Jahrtausenden perfekt auf die Lebensbedingungen in den sauerstoffarmen Höhen eingestellt hat.

6. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Ihre Stadtbesichtigung startet mit dem Besuch der Kathedrale, die mit ihren prächtig geschnitzten Holzarbeiten, dem reich verzierten Altar und mehreren hundert Gemälden der Kunstschule Cuscos aus dem 17. Jahrhundert ihre Besucher verzaubert. Nicht weit entfernt befindet sich der Sonnentempel Coricancha, ein gutes Beispiel für die Verschmelzung von Inka- und kolonialer Architektur. Nur noch einige Mauerreste bezeugen den Glanz früherer
Zeiten. Sie fahren weiter zum über vier angelegte, terrassenförmige Wasserheiligtum Tambomachay auf einer Höhe von 3.700 Metern. Es diente den Inkas für rituelle Waschungen. Danach spazieren Sie zur naheliegenden Bergfestung Puka Pukara. Von hier führt ein Pfad zum Tempel Kenko, der der Mutter Erde gewidmet ist. Sie wandern weiter zur archäologischen Anlage der Festungsruine Sacsayhuaman, der die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten. Nach dem Abstieg in die Stadt passieren Sie das Künstlerviertel San Blas mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen bis Sie den Hauptplatz erreichen. (Dauer der Wanderung ca. 2 Stunden, Dauer des Ausfluges insgesamt ca. 4 Stunden).

Anmerkung: Um den historischen Stadtkern von Cusco zu schützen, dürfen ab sofort keine Fahrzeuge mehr den Hauptplatz befahren.

Optional: Stadtrundführung und Ruinen (ohne Wandern): Die umfassende Stadtbesichtigung beinhaltet den Besuch des Sonnentempels Coricancha, der Kathedrale sowie der eindrucksvollen Festung Sacsayhuaman sowie des Amphitheaters von Kenko. Danach sehen Sie Puka Pukara, die strategisch günstig gelegene „Rote Festung“. Abschließend besuchen Sie Tambomachay mit seinen zwei einzigartigen Aquädukten, die bis heute frisches Wasser in die Umgebung leiten. Sie werden im privaten Fahrzeug zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten gebracht.

7. TAG: Cusco – Machu Picchu – Cusco

Verpflegung: F

Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass diese Inkastadt als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen. Nach dem Frühstück beginnt Ihre ganztägige Exkursion zur Ruinenstadt Machu Picchu.

Mit dem Auto geht es zunächst zur Bahnstation von Ollantaytambo, wo der Zug in Richtung Machu Picchu abfährt. Die Fahrt mit dem Vistadome führt durch die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals nach Aguas Calientes. Die Landschaft ändert ständig ihr Bild. Nach Ankunft in der Bahnstation am Fuße von Machu Picchu wird die letzte Etappe mit Shuttlebussen die steile Serpentinen-Straße hinauf zurückgelegt. Während der geführten Besichtigung der Anlage fasziniert nicht nur die einzigartige Lage, sondern auch das architektonische Genie,
das in den Bau einfloss und Machu Picchu zu einem der 7 modernen Weltwunder machte. Rückfahrt mit dem Shuttle Bus nach Aguas Calientes, von wo aus es mit dem Zug zurück nach
Ollantaytambo geht. Transfer zum Hotel in Cusco.

Bitte beachten Sie, dass die Zugfahrt und die Transfers ohne Begleitung und gemeinsam mit anderen Gästen durchgeführt werden.

8. TAG: Cusco

Verpflegung: F

Dieser Tag steht für Unternehmungen nach Ihren eigenen Vorstellungen zur freien
Verfügung.

Optional: ganztägiger Ausflug ins Heilige Tal

Das Dorf Pisac liegt ca. 30 km von Cusco entfernt am Urubamba, einem Quellfluss des Amazonas. Hier findet mittlerweile täglich der wohl bekannteste Kunsthand­werksmarkt Südamerikas statt. Probieren Sie unbedingt die „Empanadas“, die hier frisch in einem traditionellen Steinofen gebacken werden. Am Nachmittag führt die Fahrt weiter nach Ollantaytambo, um den aus sechs gigantischen Monolithen erschaffenen Sonnentempel und die Terrasse der Zehn Nischen zu besichtigen.

Optional: Maras & Moray (ca. 6 Stunden)

In der Ruinenstätte Moray erkunden Sie eine ungewöhnliche Ackerbauanlage aus kreisförmigen Terrassen, die vermutlich eine Art landwirtschaftliches Versuchslabor der Inkas zur Züchtung verschiedener Getreidearten darstellten. Das malerische Dörfchen Maras, das zur Inka-Zeit als Umschlagplatz für Salz diente, ist noch ein Geheimtipp im Süden Perus. Die spektakulären Salzterrassen, in denen das "weiße Gold der Anden" gewonnen wurde, sind absolut sehenswert.

Anmerkung: Vom Besuch während der Regenzeit wird abgeraten (November bis April).

9. TAG: Cusco – Puno

Verpflegung: F / M

Heute liegt eine ca. zehn Stunden dauernde Busfahrt nach Puno durch die beeindruckende Berglandschaft der Anden vor Ihnen. Bei der Überquerung des Altiplanos sehen Sie verschneite Berge, winzige Dörfer und Herden von Lamas und Vikunjas. Unterwegs besichtigen Sie die Barockkirche von Andahuaylillas aus dem 17. Jahrhundert und halten am La Raya Pass auf 4.335 Meter Höhe, um den fantastischen Ausblick auf die verschneiten Anden zu genießen. In Raqchi besuchen Sie den Viracocha Tempel, den einzigen Inka-Tempel mit zylindrischen Säulen. Das Mittagessen wird unterwegs in einem typischen Restaurant serviert. Nach Ankunft werden Sie zu Ihrer Unterkunft gebracht.

Anmerkung: Die Busfahrt findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und englisch/spanisch sprachiger Reiseleitung statt.

10. TAG: Puno

Verpflegung: F / M

Ein Ganztagesausflug führt Sie heute auf den Titikakasee, das höchstgelegene, kommerziell schiffbare Gewässer der Welt. Sie besuchen die Uros, die nach alter Tradition schwimmende Inseln aus getrocknetem Totora-Schilf errichten, was bedeutet, dass dieser Schilfuntergrund ca. alle 10 Tage erneuert werden muss. Wie in ihrer Vorzeit leben sie daher auch heute im Einklang mit der Natur. Malerisch liegt die kleine Isla Taquile im See, deren Einwohner sich vollkommen autark organisieren und nach den alten Geboten der Quechua "Nicht stehlen, nicht lügen, nicht faul sein" leben. Eine Besonderheit sind die Männer, die hier zu den Stricknadeln greifen - ihre Produkte werden vor Ort zum Kauf angeboten. Der Kontrast zwischen der intensiven roten Farbe des Erdbodens im grellen Sonnenlicht des Hochlands und dem tiefen Blau des Titicacasees, ist einzigartig. Die in der Ferne aufleuchtenden, schneebedeckten Berge der Cordillera Real bilden eine beeindruckende Kulisse. Während Ihres Aufenthaltes ist ein typisches Mittagessen vorgesehen. 

Anmerkung: Der Ausflug findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und mit einer deutsch- oder englisch-sprachigen Reiseleitung statt.

11. TAG: Puno – Juliaca – Lima

Verpflegung: F

Rechtzeitig zu Ihrem Abflug erfolgt der Transfer nach Juliaca für Ihren Inlandsflug nach Lima.

Termine & Preise

Termine / SaisonPaketpreis *
01.11.2020 - 15.12.2020 5.386,00 €
EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer * Paketpreis für die ausgewählte Anzahl an Personen in EUR. Diese beinhalten sämtliche in den Fakten angeführten Leistungen.
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Spätere Abreisetermine werden laufend publiziert.

Wichtige Informationen

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