Märchenhafte Moscheen und orientalischer Charme

Usbekistan

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Usbekistan ist einer der ältesten Staaten Zentralasiens mit einer Jahrtausendlangen zurückreichenden Geschichte. Schon im 3. Jahrhundert vor Christus erlangte das Land große strategische Bedeutung. Auf den Pfaden der alten und mystischen Seidenstraße, die das Land querte, vermischen sich eindrucksvolle Landschaften, die von Wüsten bis hin zu Bergwelt reichen, zu einem wunderbaren Bilderreigen! Beeindruckende Bauwerke mit vielen verschiedenen Stilen unterstreichen den Einfluss unterschiedlicher Völker. Tashkent mit herrlich angelegten Parks und Springbrunnen zeigt auch eine moderne Seite, doch in den orientalischen Bazaren fühlt man den märchenhaften Zauber aus 1001 Nacht noch ganz besonders stark!

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Die Reise im Überblick

1. TAG: Wien - Moskau - Tashkent

Verpflegung: -

Sie verlassen Wien am Nachmittag an Bord der Aeroflot und fliegen über Moskau, wo Sie die Maschine wechseln (das Gepäck kann natürlich durchgecheckt werden) nach Tashkent.

2. TAG: Tashkent – Urgentsch – Chiva

Verpflegung: F / A

Ankunft in Tashkent in den frühen Morgenstunden. Sie werden nach der Landung am Flughafen bereits von einem freundlichen Vertreter unserer Agentur erwartet und zum Hotel begleitet.

Nach ein paar Stunden Schlaf erwartet Sie ein kräftiges Frühstück und danach starten Sie mit den Besichtigungen. Im Laufe seiner 220-jährigen Geschichte ging Tashkent, Hauptstadt von Usbekistan, einen langen Entwicklungsweg von der alten Festung, die von einer Wehrmauer umgeben war, bis zu einer der schönsten Städte der Welt. Durch Tashkent gingen wichtige Handelsrouten.

Sie besuchen den Hast Iman-Platz, wo sich eine wunderbare Freitagsmoschee mit glänzenden Türkiskuppeln und mit 56 Meter hohen Minaretten befindet. Danach folgen das Museum für Angewandte Kunst und ein Spaziergang über den Chorsu Bazar, wo Sie richtig ins Marktleben eintauchen können.

Mit der Metro fahren Sie anschließend bis zum Unabhängigkeitsplatz, ein großer offener Platz, gesäumt von großen eckigen Gebäuden, mit riesigen Springbrunnen und Statuen. Das Herzstück des Parks bildete eine riesengroße Erdkugel, auf der die Umrisse der Kontinente und Usbekistans abgebildet waren. Die Metrostationen in Taschkent sind - ähnlich wie die Moskauer und Sankt Petersburger - groß, prunkvoll und reich verziert.

Weiter geht es mit der Amir-Timur-Statue, die Timur auf einem Pferd zeigt. Zum Abschluss steht noch ein Bummel in der Fußgängerzone (ehemaliger Broadway) mit den Straßenmalern am Programm. Transfer zum Airport für den Weiterflug nach Urgentsch am frühen Abend. Nach der Landung Transfer nach Chiva zum Hotel und *) Abendessen. *) Das Abendessen wird entweder früh in Tashkent eingenommen, oder aber spät im Hotel in Chiva.

3. TAG: Chiva

Verpflegung: F / A

Nach dem Frühstück starten Sie mit der Erkundung zahlreicher Bauten aus der glanzvollen Vergangenheit der Stadt. Den Beginn macht die Kelte Minar und die Muhammad Amin Khan Medrese. Es folgt die Juma Moschee, deren Holzbalkendecke von 213 Säulen getragen wird, die zum Teil bis 1.000 Jahre alt und mit kunstvollen Schnitzereien versehen sind.

Dann warten Kunya Ark, die Zitadelle an der westlichen Mauer der Altstadt mit Gebäuden aus dem 17.-19. Jahrhundert sowie das Islam Khodja Minarett und die Medrese. Weiter geht es mit dem Mausoleum des Pahlavon Machmud (1247-1325). Er war Arzt und Dichter, aber auch als Ringkämpfer berühmt und wird bis heute als Volksheiliger verehrt. Sie diente als offizielle Residenz der Chans von Chiwa. Nicht fehlen darf zum Abschluss der Tash Hauli Palast, bevor der Tag mit einer Fülle an Eindrücken bei einem gemütlichen Dinner im Palast Toza Bog mit einem Folkloreprogramm ausklingt.

4. TAG: Chiva – Buchara

Verpflegung: F / A

Nach dem Frühstück fahren Sie zirka sieben Stunden (zum großen Teil über gute Straßen) entlang des Amudarya-Flusses und der großen Kisilkum-Wüste von der Oasenstadt Chiva in das prächtige Buchara, eine der der kulturgeschichtlich reichsten und sehenswertesten Städte Usbekistans. Ihre Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe. Ankunft am späten Nachmittag und Transfer zum Hotel.

Am Abend bummeln Sie durch die alten Gassen von Buchara bis zur Chor Minor Medrese.  "Chor Minor" bedeutet "vier Minarette". Sie wurde 1807 von dem reichen Turkmenen Kalif Nijaskul erbaut. Ihre Bauweise unterscheidet sich von den anderen Bauten Bucharas und dürfte sich an Indiens Taj Mahal orientieren. Andere vertreten die Meinung, dass die vier Minarette die vier Weltreligionen symbolisieren. Ursprünglich stand hier ein großer Baukomplex mit einem Innenhof, Wasserbecken, Moschee und Medrese. Chor Minor besteht aus 4 Türmen mit türkisfarbenen Kuppeln und war ursprünglich das Pförtnerhaus einer Medrese. Heute ist es eines der Wahrzeichen von Buchara. Abendessen in einem lokalen Restaurant mit einer Folkloredarbietung.

5. TAG: Buchara

Verpflegung: F / A

Zu Fuß besichtigen Sie heute die Baujuwelen der Stadt, die zu den bedeutendsten Handelsplätzen in Zentralasien zählen und das Zentrum des Islam darstellten. Vor hundert Jahren gab es hier zirka 200 geistliche Schulen. Zu den ältesten Baudenkmälern gehört die Zitadelle Ark, die nach mehrfachen Zerstörungen im 7. Jhdt. wiederaufgebaut worden ist.

Weiter geht es mit dem Poikalon (12.-16. Jh.). Zu diesem Komplex gehören die Miri-Arab Medrese die im 16. Jh. entstand und seitdem als islamische Hochschule dient, die Moschee Kalon, eines der ältesten islamischen Gotteshäuser des Landes aus dem 16. Jh., und dem 1127 errichtete Minarett Kalon (46 m), Wahrzeichen der Stadt. Pures Orientflair verbreiten die Marktkuppelbauten und die drei Basarzentren: Togi-Zargaron, Togi-Tilpak Furuschon und Togi-Sarrafon, die ursprünglich Münzenverkäufer, Juweliere und Geldwechsler beherbergten. Anschließend sehen Sie noch den Labi-Hauz Komplex, bestehend aus der Medrese Nadir Devon Begi, dem gegenüber liegenden Chanaka (Pilgerherberge) und dem Wasserbecken (Hauz) in der Mitte des Platzes.

Zum Schluss steht noch ein Ausflug zum Nakshbandi Religionskomplex am Plan. Das Abendessen genießen Sie in einer Medrese mit Folkloreprogramm (Wetterabhängig).

6. TAG: Buchara – Samarkand

Verpflegung: F / A

Regierungszeit von Ismail Samani (892-907), der in seiner Hauptstadt das Mausoleum als
Begräbnisstätte für seine Familie errichtete. Danach besuchen Sie das Chaschma Ayub, ein Mausoleum mit hohem Kegeldach und mehreren Kuppeln, das vermutlich aus dem 12. Jh. stammt. Am Nachmittag Fahrt nach Samarkand. Unterwegs besuchen Sie eine Keramikwerkstatt sowie die Überreste der alten Karawanserei Rabati Malik und den Wasserspeicher Sardoba. In Samarkand angelangt, werden Sie zum Hotel gebracht.

7. TAG: Samarkand

Verpflegung: F / A

Nach dem Frühstück beginnen Sie die Besichtigungen mit dem Gur Amir-Mausoleum (Grab des Gebieters), das Ende des 14. Bis Mitte des 15. Jh. als Grabstätte Timurs errichtet wurde. Weiter geht es mit dem Observatorium des Ulugbek. Dieser im 15.Jh. lebende Herrscher und Forscher errichtete die Forschungsstätte, deren Kernstück ein gewaltiger, in den Felsen getriebener Sextant mit 40 Metern Durchmesser ist. Mit einer Abweichung von lediglich einer Minute konnte Ulugbek damals die Dauer des Jahres berechnen!

Besonders interessant ist auch das Afrosiab-Museum, das an der Stelle des antiken Samarkand gelegen ist und zahlreiche archäologische Funde präsentiert. Ein Abstecher in die Papiermanufaktur Meros darf nicht fehlen. Hier können Sie sehen, wie mit uralten Techniken Papier hergestellt wird. Gerne können Sie auch einige Arbeitsschritte persönlich durchführen.

8. TAG: Samarkand

Verpflegung: F / A

Heute besuchen Sie die vom Mongolenherrscher Timur für seine Familie und engste Freunde errichtete Nekropole Shahi Zinda. Einen Rundgang durch die Bibi Khanum Moschee sollten Sie sich nicht entgehen lassen, bevor Sie bei einem Bummel über den Bazar Entspannung finden bzw. die Möglichkeit, eine Fülle an landestypischen Souvenirs einzukaufen. Weiter geht es mit dem Registan-Platz. Er wird von drei Seiten auf einzigartige Weise durch drei Medresen – moslemische Lehranstalten – eingerahmt. Die prächtigen Bauten mit ihren mächtigen Portalen und Minaretten stammen aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Am Abend sind Sie zum Abschied zu einem traditionellen Plov-Essen bei einer usbekischen Familie eingeladen.

9. TAG: Samarkand – Moskau – Wien

Verpflegung: -

Zeitgerechter Transfer zum Airport für Ihren Flug zurück in die Heimat.

Wichtige Informationen

Pauschalreise: Märchenhafte Moscheen und orientalischer Charme