Weltreich des Geistes Gruppenreise

Iran

Land & Leute Kultur Natur

Iran, ein Weltreich des Geistes von ungeahnter Vielfalt und anhaltender Bedeutung mit einer über 5000jährigen Kulturgeschichte. Schon früh entwickelte sich dort ein ausgeklügeltes Handelssystem, eine differenzierte Religion und eine reichhaltige Literatur. Die meisten Nicht-Iraner stellen sich den Iran als ein Land mit heißen Wüsten vor. Umgeben von hohen, kalten Bergen finden sich in einigen Provinzen fruchtbare landwirtschaftliche Anbaugebiete, in anderen üppige subtropische Wälder. Die klimatische Vielfalt erzeugt eine reiche Variation von Fauna und Flora. Entdecken Sie die Schönheiten von Shiraz, Yazd, Persepolis, Isfahan und Teheran. Zwischendurch bleibt genug Zeit für Paradiesgärten, Poesie und Tee. Tauchen Sie ein in den orientalischen Zauber Persiens!

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Die Reise im Überblick

1. TAG: Shiraz

Verpflegung: -

Ankunft am Flughafen Shiraz, wo Sie von einem freundlichen Vertreter unserer Agentur schon erwartet werden. Nach der Begrüßung und der Erledigung aller Einreiseformalitäten werden Sie zum Hotel gebracht.

Buchbare Zusatzleistungen
Halbpension (14 x Abendessen)

2. TAG: Shiraz - Stadt der Liebe, Rosen, Nachtigallen und der Poesie

Verpflegung: F

Der Vormittag dient zur Erholung nach der Reise und ab Mittag beginnt die Stadtrundfahrt. Shiraz, der "Garten des Iran", zeigt sich von seiner schönsten und grünsten Seite. Hier werden duftenden Rosen gezüchtet, die große Zahl gepflegter Gärten und Parkanlagen werden von unterirdischen Wasserkanälen versorgt. In Shiraz ruhen die berühmtesten Dichter und Philosophen des Landes, Hafez und Saadi, in malerischen, weitläufigen Gartenanlagen. Besichtigung des Mausoleums des berühmtesten persischen Dichters Hafiz, bei den Iranern beliebt, weil er hauptsächlich über die Liebe schreibt. Ein großer Verehrer war Goethe, der der Stadt im „West-östlicher Diwan“ huldigte. (Goethe Zitat: Wer sich selbst und andre kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Occident sind nicht mehr zu trennen). Ein Zwischenstopp am historischen Koran-Torzeigt Ihnen ein Bauwerk, das im Norden der Stadt an der Straße nach Isfahan liegt. Karim Chand Zand ließ zwei handgeschriebene Exemplare des Heiligen Koran in einer Kammer im oberen Teil des Tores einlagern. Der Brauch, unter dem Heiligen Koran hindurch auf eine Reise zu gehen, soll dem Reisenden Segen bringen und eine sichere Heimkehr. Oben auf dem Berg Chehel Maqam befindet sich Gahvare-ye Did, die „Wiege der Aussicht“, ein quadratischer schlichter Kuppelbau aus dem 10. Jh., der einstmals den Zugang zur Stadt überwachen half. Die Masjed-e Nasir ol-Molk, auch rosafarbene Moschee genannt, stammt aus der Kadscharen-Dynastie Ende des 19. Jh.. Sie ist berühmt durch ihre farbigen Gläser, durch die die Sonne dem Innenraum zu eindrucksvollen, spannenden Regenbogenfarben verhilft. Die besonderen rosafarbenen Kacheln verleihen dieser Moschee eine außergewöhnliche, angenehme Erscheinung. Erkunden Sie die verwinkelten Gassen und traditionellen Gebäude der Altstadt von Shiraz und besichtigen im kleinen Orangengarten den Naranjestan-e Ghavam-Pavillon eines reichen Kaufmanns, dessen Decken in europäischem Stil dekoriert sind. Sie sehen (Außenansicht) die beeindruckende Zitadelle des Karim Khan Zand, die mit ihren vier 14 m hohen Rundtürmen über dem historischen Stadtkern thront. Karim Khan Zand machte Shiraz zu seiner Hauptstadt, baute Moscheen, legte Gärten an und errichtete Paläste, die die Zeiten überdauert haben. Bleibenden Ruf erwarb er sich für seine Bescheidenheit, Barmherzigkeit, für seinen Pragmatismus und seine gute Regierung, ganz im Gegensatz zu den meisten seiner Rivalen. Karim Khan Zand herrschte bis zu seinem Tod im Jahr 1779 in Shiraz. Von dort aus spazieren Sie in den wunderschönen Nazar-Garten, wo Sie das Pars-Museums besuchen können. In diesem schmuckvollen Gartenpavillon mit beeindruckendem Innendekor empfing der Herrscher einst hohen Besuch aus fernen Ländern. Anschließend erleben Sie das bunte Treiben in der Saray Moshir Karawanserai und auf dem Vakil-Basar, der mit seiner aufwendig überkuppelten Hauptgasse bereits architektonisch ein Ereignis ist. Darin tummeln sich allerlei Stände, an denen Sie typische Textilien, Teppiche und Gewürze, sowie Schmuck, Kunst- und Handwerksprodukte entdecken, bewundern und erstehen können. Tauchen Sie in die quirlige persische Handelskultur ein und lassen Sie sich von den Düften des Orients verzaubern! Über dem alten Bazar erhebt sich die Vakil-Moschee(Außenansicht), deren prachtvoll gestalteter Winter-Gebetsraum mit seinen 48 kunstvoll gewundenen Säulen und seinem mit Blumenmotiven aufwendig verziertem Portal beeindruckt.

3. TAG: Shiraz – Persepolis – Shiraz

Verpflegung: F

Nach dem Frühstück bringt Ihr Reisebus Sie zu Ihrem heutigen Highlight nach Persepolis, einer der beeindruckendsten Ruinenstädte und UNESCO-Weltkulturerbe. 520 v.u.Z. und damit 50 Jahre vor der Akropolis von Athen erbaut war sie Hauptstadt von Kyros II. dem Großen, dessen Achämenidenreich von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus reichte. Einige Kilometer weiter nördlich von Persepolis befindet sich Naqsch-e Rostam mit einer Galerie von vier königlichen Felsgräbern, die auf die Könige Dareios I., Xerxes I., Artaxerxes I. und Dareios II. zurückgeht. Gestalten Sie den Nachmittag ganz nach Ihren Wünschen. Erkunden Sie die unzähligen Geschäfte im Bazar.

4. TAG: Shiraz – Kerman

Verpflegung: F

Früh am Morgen geht es heute schon los. Die Route nach Kerman veranschaulicht Ihnen die Dimensionen des Landes und liefert imposante Blicke auf das Gebirge. Sollten Sie die Herbstreise buchen, können Sie unterwegs ein Safranpflanzenfeld besichtigen - im Herbst ist Blüte- und Erntezeit; schauen Sie bei der Safranernte, die reine Handarbeit ist, zu. Nachmittags erreichen Sie Kerman und besichtigen die Freitagsmoschee sowie einen sehr alten Basar mit einer über 500 m langen Hauptgeschäftsstraße, der längsten Basarstraße im persischen Raum. Der Ganj-Ali Khan-Komplex mit Hammam, das Eingangsportal zur Theologischen Fakultät (Medresseh) und der seldschukkische Grabturm im zarathustrischen Viertel der Stadt gehören gleichfalls zum Programm.

5. TAG: Kerman – Wüste Lut – Kerman

Verpflegung: F

Fahrt in Richtung der kleinen Wüstenstadt Shahdad. Unweit von Shahdad liegt im Dorf Shafiabad eine alte Karawanserei aus Lehmziegeln, die als Station auf der langen Route der Karawanen diente. Weiter geht es in die Lut-Wüste und zu den Kalouts von Shahdad - einer einzigartigen Landschaft, die vom Wind immer wieder umgestaltet wird; manche nennen sie auch “Allahs Garten“. Genießen Sie eine Wanderung zwischen den Kalouts in der Einsamkeit der Wüste.

6. TAG: Kerman – Yazd

Verpflegung: F

Nach einer abschließenden Rundfahrt durch Kerman verlassen Sie die Stadt und fahren nach Yazd. Unterwegs besichtigen Sie einen der berühmten Pistaziengärten von Rafsanjan. In der Provinz Rafsanjan werden 50% der weltweit geernteten Pistazien produziert. Vergessen Sie nicht Ihre Kamera, wenn die Pistazienbäume in der Sonne rot und gelb leuchten, ein wunderschöner Anblick.

7. TAG: Yazd

Verpflegung: F

In Yazd befindet sich das Zentrum des Zoroastrismus im Iran, die hier seit dem 8. Jahrhundert ansässig sind. Ihr Heiligtum ist der aus hellen Ziegeln errichtete Feuertempel, deren Feuer der Überlieferung nach seit dem Jahr 47 u.Z. brennt. Im Süden von Yazd befindet sich die ehemalige Totenstätte der Zoroastrier, die Türme des Schweigens. In diesen auf zwei kahlen Hügeln errichteten Bauten bahrten die Zoroastrier ihre Toten auf, damit der Verstorbene mit Hilfe der Geier in die Lüfte entschwebt, denn nach zoroastrischem Glauben verunreinigt eine Erdbestattung das reine Element Erde. Ihre Rundfahrt durch Yazd beginnt mit der Besichtigung der Amir Chakhmâgh Moschee, berühmt für ihre architektonisch beeindruckende dreistöckige Fassade. Im Anschluss besichtigen Sie die Freitagsmoschee von Yazd, eines der wichtigsten Wahrzeichen des Irans, welches auch auf der Vorderseite der alten iranischen 200-Rial-Banknote abgebildet ist. Die im 14. Jahrhundert erbaute Moschee wird von dem höchsten Doppelminarett des Iran gekrönt und ist von oben bis unten mit blendend blauen Fliesen verziert. Von dort aus unternehmen Sie einen Spaziergang durch die malerische Altstadt von Yazd. Sie erkunden historische Straßenzüge und gut erhaltenen Stadthäuser, Moscheen, alte Wasserzisternen, schöne Gärten und natürlich den Bazar.

8. TAG: Yazd – Meybod – Isfahan

Verpflegung: F

Heute fahren Sie weiter nach Isfahan. Sie sehen die mindestens 1800 Jahre alte Lehmziegelstadt Meybod mit dem ältesten Lehmziegelbau des Iran, der Zitadelle aus der Sassanidenzeit. Besichtigen Sie die große Karawanserai mit ihren traditionellen Handwerkerwerkstätten und das konische Eishaus aus der Safavidenzeit. Danach geht es weiter nach Isfahan. Isfahan gehört mit ihren rund 1,75 Millionen Einwohner zu den größten Städten des Landes. An der Seidenstraße gelegen war sie während der Herrschaft der Umayyaden und Abbasiden (vom 7. bis zum 10. Jahrhundert) bekannt für ihren Reichtum an prachtvoller Seide und Baumwolle. Mit der Eroberung der Stadt durch die Safawiden im Jahr 1502 begann die größte Blütezeit der Stadt. Der Höhepunkt Ihrer Reise bietet neben Geschichte und Tradition eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten: Die zahlreichen Brücken über den Fluss Zayande, von denen drei besonders prachtvoll gestaltet sind, verbinden das armenische Viertel Julfa, in welchem sich zahlreiche Kirchen befinden, mit dem eindrucksvollen Imam Platz. Auf diesem versammeln sich nicht nur die drei schönsten Moscheen des Iran, sondern auch die prachtvollen Paläste der Safawiden-Ära. Der Basar ist einer der größten und eindrucksvollsten des Landes, berühmt für die Vielfalt und Qualität des Kunsthandwerks und der Teppiche. Nach Ankunft und bei einem Spaziergang entlang des Flussufers sehen Sie schließlich die berühmte 33-Bogen-Brücke Si-o-seh pol, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Abschließend fahren Sie in den armenischen Stadtteil Julfa. Dort besuchen Sie die Vank-Kathedrale, sie stellt das historische Zentrum der armenischen Kirche im Iran dar. 1655 fertiggestellt und von eher schlichtem Äußeren überrascht sie im Inneren mit feinen Malereien, vergoldeten Schnitzereien und einer Täfelung aus prachtvollen Fliesen. Werfen Sie noch einen Blick in das auf dem Gelände liegende Museum, staunen Sie über das vermeintlich kleinste Buch der Welt und lesen alte Schrift auf einem beschriebenen Haar!

9. TAG: Isfahan – die „Hälfte der Welt“

Verpflegung: F

Ihre heutige Tagesbesichtigung führt Sie in die herrliche Altstadt von Isfahan. Sie beginnen mit den ältesten Bauwerken der Stadt, dazu zählt die Freitagsmoschee. Bereits um 900 n.u.Z. angelegt ließen verschiedene Herrscher den Bau erweitern und vergrößern, so dass sich in ihm eine Vielfalt persisch-islamischer Baukunst vereint. Der Chehel-Sotun Palast gehört zu den schönsten Beispielen safawidischer Architektur; Chehel Sotun bedeutet „40 Säulen“, denn die zwanzig Säulen aus Zypressenholz spiegeln sich eindrucksvoll in einem Wasserbecken. Das 300 Jahre alte Gebäude im Herzen der Stadt Isfahan ist heute ein Museum, ein Denkmal, das lokale und internationale Historiker, führende Architekten und Touristen anzieht. Hier lebt der Geist in den Mustern und Gemälden, im Wechselspiel von Farben und Licht und die fließende Schönheit begründet die bauliche Metropole der echten Kunst in diesem Gebäude. Eine Teepause im "schönsten Hotel der Welt", dem Abasi Hotel, gewährt Ihnen einen Spaziergang zwischen Türen und Wänden in Vergangenheit und Gegenwart, lässt die Schönheit der Kunst der Vergangenheit in ihrem heutigen Betrachter lebendig werden. Dann geht es weiter zum Imam-Platz, dem über 500 m langen, von doppelstöckigen Arkaden eingefassten Hauptplatz der Stadt. An jeder Ecke wartet ein eindrucksvolles und historisch bedeutendes Gebäude auf Sie. Mit seinen Prachtbauten, der Imam-Moschee, dem Ali Qapu Palast ("Hohe Pforte") und dem am nördlichen Ende sich anschließenden Bazar gehört er zu den wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Vorderen Orients und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Anschließend Freizeit im Bazar.