Reisecheckliste Brunei

Zwischen Sabah und Sarawak liegt das Sultanat Brunei. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, sollten Sie einen Blick auf den brühmten Palast des Sultans von Brunei werfen, der als der reichste Mann der Welt gilt. Es handelt sich dabei um den größten bewohnten Prunkbau der Erde. Die Stadt Bandar Seri Begawan, die Hauptstadt des Landes, hat aber noch viel mehr zu bieten.



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Was Sie in Brunei unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Männer und Frauen geben einander üblicherweise nicht die Hand. Kontakte zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen unterschiedlichen Geschlechts sind streng verboten. Der Kopf von Personen ist für Berührungen tabu, vermeiden sie es daher unbedingt, Kindern über den Kopf streichen. Auf jemanden mit dem Zeigefinger zu zeigen gilt als sehr unhöflich, benutzen sie dazu ausschließlich den Daumen der rechten Hand und lassen sie die vier übrigen Finger angezogen und an die Handfläche gepresst. Um ein Taxi anzuhalten oder sich einem Bekannten bemerkbar zu machen, winkt man mit der ganzen Hand (die Handfläche zeigt nach unten).

Essen

Beim Verzehr islamischer Speisen benutzt man generell die rechte Hand. Auch das Übergeben von Geschenken oder andere Dingen geschieht ebenfalls mit der rechten Hand, da die linke Hand als unrein gilt.

Kleidung

Abgesehen von besonderen Anlässen darf die Kleidung leger sein.

Besuch einer Moschee

Vor dem Betreten einer Moschee müssen die Schuhe ausgezogen werden. Frauen müssen darauf achten, ihren Kopf, die Arme und die Knie bedeckt zu halten.

Trinkgelder

Für das Tragen eines Koffers und ähnliche Serviceleistungen ist es üblich, ein kleines Trinkgeld zu geben. Bei Taxifahrten wird in der Regel kein Trinkgeld gegeben, oft rundet man den Betrag einfach auf. In Restaurants und Hotels ist häufig ein Zuschlag von zehn Prozent im Preis enthalten. Andernfalls sollten sie ein entsprechendes Trinkgeld anbieten.

Rauchen

Grundsätzlich ist das Rauchen in Restaurants untersagt. Gleiches gilt für die öffentlichen Verkehrsmittel und die öffentlichen Gebäude.

Verhalten in der Öffentlichkeit

Lautstarkes Verhalten und öffentlich geübte Kritik, etwa am Sultan, können mit Strafe geahndet werden. Essen und Trinken in der Öffentlichkeit sollte man, besonders während des Ramadan, vermeiden.