Reisecheckliste Myanmar

Das Land der Tempel und Pagoden vereint die Schönheit und Vielseitigkeit Asiens mit abwechslungsreichen Landschaften von schneebedeckten Bergen im Norden zu den schönen Stränden im Süden. Myanmar ist ein Vielvölkerstaat und Heimat von über 135 verschiedenen ethnischen Gruppen. Die Ursprünglichkeit des Landes und die Herzlichkeit seiner Einwohner garantieren Ihnen ein Reiseerlebnis der ganz besonderen Art.



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Was sie in Burma/Myanmar unbedingt beachten sollten:

Kleidung

Wenn sie ein religiöses Gebäude betreten, sollten Ihre Füße ausnahmslos unbekleidet sein, Schuhe und Socken bleiben draußen. Ihre Kleidung sollte der Bedeutung des Ortes angemessen: kurze Hosen tragen fast nur Rikscha-Fahrer und Kinder. Die in Myanmar herrschende strenge hierarchische Ordnung drückt sich auch durch die Wahl der Kleidung aus. Wenn der vermeintlich reiche Tourist in unordentlicher Kleidung herumläuft, führt das schnell zu Unverständnis. Gehen sie mit nacktem Oberkörper oder auch nur im Unterhemd spazieren, erwecken Sie automatisch den Eindruck von Armut. Wenn einheimische Frauen baden gehen, so tun sie das vollständig bekleidet. Auch zu Hause wird niemand nackt durch die Wohnung spazieren, selbst wenn es sich um einen Ein-Personen-Haushalt handelt.

Begrüßung

In Burma ist es nicht üblich, sich die Hände zu reichen. Eine kleine Verbeugung ist die bessere Wahl.

Gespräche mit Einheimischen

Ausgeglichenheit und Ruhe sind oberstes Gebot, – ein cholerisches Verhalten wird hier auf sehr großen Widerstand stoßen. Seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, wird in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen. Das die Burmesen die Dinge auf sich zukommen lassen, ist ein weiteres Beispiel ihrer Gelassenheit. Sollte es länger dauern, bis man an der Reihe ist, dann ist es eben so. Das Verlieren von Geduld ist gleichbedeutend mit dem Verlust von Ansehen!

Private Einladungen und Umgangsformen

Eine Privatwohnung betritt man grundsätzlich ohne Schuhe. Mit dem Finger auf jemanden zu zeigen oder gar seinen Kopf zu berühren gilt in Burma als absolutes Tabu. Strecken sie auch niemandem den Fuß entgegen, wenn sie auf dem Boden sitzen.

Mit der Hand zu winken stellt weniger ein Problem dar, allerdings sollten sie darauf achten, die Handflächen nach unten schauen zu lassen. Mehr Zärtlichkeit als Händchenhalten sollte man in Myanmar in der Öffentlichkeit unterlassen.

Tischsitten

In Burma benutzt man zum Essen grundsätzlich die Hand. Man nimmt mit den Fingerspitzen einen Bissen Reis und nimmt dann das Curry oder den Salat auf. Durch die Nähe zu Thailand sind Löffel und Gabel auch hier bereits weit verbreitet. Aufgrund des chinesischen Einflusses werden bei Nudelgerichten Stäbchen gereicht.

Trinkgeld

Als Ausländischer Besucher können sie in Burma Unterstützung erwarten, ohne das eine Gegenleistung erwartet würde. Das bedeutet aber nicht, das die helfende Person sich nicht über eine kleine Gabe oder eine dankbare Geste freut. Trinkgelder werden freiwillig gegeben und sollten sich in ihrer Höhe nach der Zufriedenheit richten. In Hotels und Restaurants sind zwischen fünf und zehn Prozent der Rechnung üblich. Mit Ausnahme von lokalen Tea Shops, wo kein Trinkgeld erwartet wird.

Fotografieren

Es ist sicherlich immer eine gute Idee, vor dem Fotografieren von Menschen diese um Erlaubnis zu fragen. In extrem abgelegenen Gegenden, wo Technologie so gut wie unbekannt ist, sollte man damit eher vorsichtig sein. Das Fotografieren von Uniformträgern sowie militärischen Einrichtungen sollte man sicherheitshalber unterlassen.