Reisecheckliste Singapur

Singapur zählt heute zweifellos zu den absolutenTop-Destinationen des Fernen Ostens. 1819 als Handelsposten der East India Company errichtet, hat sichder südostasiatischen Stadtstaat mit einer unglaublichenDynamik zu einem der erfolgreichsten Länder der Welt entwickelt – vergleichbar mit den führenden westlichen Nationen. In der saubersten und sichersten Metropole des Fernen Ostens wird Ihnen eine unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten geboten: Chinatown mit dem SriMariamman-Tempel, dem ältesten und bedeutendsten Hindu-Tempel der Stadt, die wichtigste Shopping-MeileOrchard Road, die ehemaligen Zentren des muslimischen Singapur Kampong Glam und Bugis, Singapurs größte InselSentosa, heute ein Beach- und Freizeitparadies für Jung und Alt, Little India, der Jurong Vogel Park, der Singapur Zoo mit seinen Nachtsafaris – die Möglichkeiten in Singapur erscheinen grenzenlos. Ausgezeichnete Hotels aller Kategorien und zahlreiche Restaurants, die alleKüchen Asiens bieten, runden das Urlaubsangebot ab – dasTop-Service in Singapur ist übrigens legendär!



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Was Sie in Singapur unbedingt beachten sollten:

Im Stadtstaat Singapur leben Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion. Buddhisten, Christen, Moslems, Taoisten und Hindus, um die wichtigsten zu nennen, haben alle ihre eigenen Vorstellungen über Respekt und Benehmen.

Begrüßung und Umgangsformen

Das Reichen der Hände zur Begrüßung ist in Singapur eher nicht üblich. Lächeln sie, während sie mit ihrem Kopf nicken und sie haben es nicht nur einfacher sondern können auch nicht viel falsch machen.

Bleiben sie entspannt. Vermeiden sie lautstarkes Verhalten und Wutausbrüche in der Öffentlichkeit. Mit solch einem Verhalten verlieren sie in den Augen der Einheimischen schnell ihr Gesicht. Nehmen sie Abstand von öffentlichen Klagen über Personen und Zustände, diese hört man in Singapur ebenfalls nicht gerne.

Zeigen sie nicht mit dem Finger auf fremde Personen oder gar heilige Gegenstände, nicken sie stattdessen lieber mit dem Kopf in die entsprechende Richtung. Der Kopf gilt im Buddhismus als Sitz der Seele und ist daher das höchste Körperteil. Berühren sie daher niemals den Kopf von Fremden, selbst kleinen Kindern über den Kopf zu streichen gilt schon als bewusste Beleidigung. Die Füße gelten im Gegensatz zum Kopf als der niedrigste Teil des Körpers und gelten daher als unrein. Achten sie darauf, dass ihre Füße beim Sitzen nicht auf eine andere Person oder gar eine Buddha-Statue zeigen. Vor Betreten eines Tempels, einer Moschee oder auch Hauses müssen die Schuhe ausgezogen werden, da diese in logischer Konsequenz ebenfalls als unrein gelten. An diesen Orten auf gebührende Kleidung zu achten ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Singapur ist sehr stolz auf das relativ harmonische Zusammenleben der vielen Ethnien auf der Insel. Jegliche rassistische Äußerungen werden hart bestraft. Wer eine andere Person rassistisch beleidigt, muss mit Gefängnis oder sogar mit Stockschlägen rechnen. Auch Pünktlichkeit hat in Singapur einen sehr hohen Stellenwert. Ein Zuspätkommen gilt als unhöflich. Halten sie sich in der Öffentlichkeit mit dem Austausch von Zärtlichkeiten zurück, Asiaten sind hier eher zurückhaltender.

Kleidung

Im Stadtstaat Singapur ist ein gepflegtes Äußeres besonders wichtig. Die Menschen in dieser Stadt haben oft ein großes Statusbewusstsein, welches durch das Tragen von Marken- und Designerware zum Ausdruck kommt. FKK-Baden ist in Singapur verboten. Achten sie darauf, sich in der Öffentlichkeit nicht zu freizügig zu zeigen. Wenn sie, vor allem als Frau, ihre Knie und Schultern bedeckt halten, sind sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Essen und Trinken

Die meisten Cafés und Bars in Singapur berechnen grundsätzlich eine Serviceleistung von zehn Prozent. Aus diesem Grund können sie von einem Trinkgeld getrost absehen, welches ohnehin meist nicht erwartet wird. Da viele Einrichtungen neuerdings dazu übergehen keine Serviceleistungen zu berechnen und es dem Kunden zu überlassen, ob er ein Trinkgeld entrichten möchte oder nicht, lohnt sich einen Blick auf die Rechnung. Sollte darauf keine Serviceleistung zu finden sein, ist es ein Gebot der Höflichkeit, ein Trinkgeld zu geben. Alkohol ist in Singapur überall zu haben, allerdings zu sehr hohen Preisen. Setzen sie sich keinesfalls unter Alkoholeinfluss ans Steuer eines Autos, andernfalls müssen sie mit Gefängnisstrafen und hohen Geldbußen rechnen.

Sprache und Verständigung

Englisch ist eine der vier Amtssprachen und wird auch primär im Geschäftsleben und im Verkehr verwendet. Wenn sie etwas Englisch können, werden sie jedenfalls kaum Schwierigkeiten haben, sich zu verständigen. Bei längeren Gesprächen wird ihnen vielleicht auffallen, dass Einheimische dazu neigen, englische Wörter mit jenen ihrer Muttersprache zu kreuzen. Da einige Stadtbewohner die Angewohnheit haben, Vokale oder die letzte Silbe eines Wortes zu verschlucken, werden sie unter Umständen einige Zeit brauchen, um ein sinnvolles Gespräch zu führen.

Besonderen Zollvorschriften

Führen sie bei ihrer Einreise Bargeld mit sich, so muss dieses ab einem Wert von 30.000 Singapur Dollar deklariert werden. Sind sie älter als 18 Jahre, dürfen sie einige Artikel für ihren persönlichen Gebrauch bis zu einem Wert von 150 SGD abgabenfrei einführen, sofern ihre Aufenthaltsdauer 48 Stunden nicht übersteigt. Verweilen sie länger in Singapur, dürfen sie weitere Artikel im Wert von 600 SGD einführen. Bei der Einfuhr von Alkohol sind die erlaubten Mengen mit insgesamt 1 Liter streng begrenzt. Für die Einfuhr von Tabak müssen sie eine spezielle Einfuhrsteuer bezahlen. Wenn sie Medikamente mit sich führen, sollten sie sich vor der Einreise erkundigen, ob das problemlos möglich ist. Eine Liste der Arzneien, für die eine vorherige Genehmigung bei den singapurischen Gesundheitsbehörden einzuholen ist finden Sie unter www.hsa.gov.sg/. Für Waffen (auch Spielzeugwaffen), Munition, kugelsichere Kleidung, Handschellen, Kaugummi, pornografische Artikel sowie Produkte von geschützten Tieren und Pflanzen gilt ein striktes Einfuhrverbot.

Drogen

Zum Thema Drogen dürfen sie, wie in Asien üblich, keine Toleranz erwarten. Erwischt man sie mit einer geringen Menge Rauschgift, müssen sie mit einer hohen Freiheitsstrafe rechnen. Erwerb und Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr können neben langer Haft sogar mit der Todesstrafe geahndet werden. Sehen sie auch unbedingt davon ab, Gegenstände für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts zu transportieren! Sie könnten schnell in Schwierigkeiten kommen.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen

Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind nach wie vor gesetzlich untersagt und können zu einer Prügelstrafe führen. Achten sie bei abendlichen Aktivitäten darauf, sich Frauen gegenüber angemessen zu verhalten, da grobes und unziemliches Verhalten zu einer Haft- oder Prügelstrafe führen kann. Die dadurch entstehenden Anwaltskosten können schnell große Summen erreichen. Beachten sie unbedingt in der Öffentlichkeit angebrachte Verbotsschilder. Der Verzehr von Speisen und Getränken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie das Rauchen in Amtsgebäuden, Restaurants oder Bars, Parkhäusern, unter überdachten Gehsteigen sowie bei Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen, kann zu einer empfindlichen Geldstrafe führen. Wollen sie eine Straße überqueren, so ist die Benützung des Zebrastreifens Pflicht! Werfen sie auch nicht ihren Müll achtlos auf die Straße, auch das steht unter Strafe. Auch das Lügen steht in Singapur unter Strafe und wird bei Nachweisbarkeit mit Betrug gleichgesetzt und mit hohen Geldstrafen geahndet. Selbst Kaugummi dürfen sie nur dann verwenden, wenn sie ein ärztliches Rezept vorweisen können. Spucken sie ihr Kaugummi nicht auf die Straße, wenn sie einer erheblichen Geldstrafe entgehen wollen.

Fotografieren

Möchten Sie Fotos von Einheimischen, Tempeln oder Zeremonien machen, sollten sie grundsätzlich vorher um Erlaubnis fragen. Wird ihnen diese nicht gewährt, sollten sie das respektieren. In den meisten Einkaufszentren gilt darf nicht fotografiert werden.