Reisecheckliste Taiwan

Taiwan überrascht und begeistert seine Besucher mit reich bewaldeten Bergen, verschlafenen Landschaftsflecken und sonnigen Stränden. Tempel und Gedenkstätten aus chinesischer ebenso wie japanischer Hinterlassenschaft wechseln einander ab mit Hochhäuser in den Städten. Die Errichtung einer Reihe von Nationalparks auf der Insel, in denen ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz, Erholung und wissenschaftlicher Forschung herrscht, nimmt in Taiwan einen wichtigen Platz ein. Die Regierung verfolgt damit ein ehrgeiziges Programm, in dessen Rahmen sie 8,4 Prozent der Landfläche unter Naturschutz stellte. Das Zentrum des beeindruckendsten Parks bildet die Taroko Schlucht. Sie entstand durch einen Fluss, der sich durch die Marmor- und Granitberge hindurch gearbeitet hat. Eine Straße, die in das Gestein gehauen wurde, schlängelt sich durch mehrere hundert Meter hohe, steil aufragende, bewaldete Berge, während viele Meter weiter unten der Fluss an Marmorfelsen vorbeifließt. Hier und da klammern sich Pavillons, Pagoden oder Tempel an die in Nebel gehüllten Berghänge, an anderen Stellen schießen Wasserfälle aus Gesteinsspalten heraus und stürzen steile Felswände hinab.



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Was Sie in Taiwan unbedingt beachten sollten:

Begrüßung und Umgangsformen

Auf der Insel Taiwan reicht man sich zur Begrüßung die Hände und hat im Idealfall ein Lächeln auf den Lippen. Gegebenenfalls spricht man sich dabei mit Nachnamen und Titeln an. Am besten spricht man in Taiwan nichts religiöses oder politisches an. Außerdem sollte man sich mit Kritik immer zurückhalten. Im persönlichen Umgang sollten sie immer darauf achten, das Gesicht ihres Gegenübers zu wahren. Direkte Kritik und das Zeigen von großen Emotionen sollte vermieden werden.

Private Einladungen

Die Taiwanesen sind ein sehr gastfreundliches Volk und laden gerne Ausländer in ihre Häuser ein. Sollten sie über eine solche Einladung verfügen, sollten sie diese keinesfalls ausschlagen. Das wäre nicht nur äußerst unhöflich, sondern würde ihnen die Gelegenheit nehmen, mehr über die Menschen in Taiwan herauszufinden. Vor dem Betreten des Privathauses werden sie gebeten, ihre Schuhe auszuziehen und mit einem Paar Hausschuhe zu tauschen. Vergessen sie nicht, ein kleines Gastgeschenk mitzubringen. Blumen sollten sie aber nicht schenken, da diese ausschließlich als Grabschmuck Verwendung finden. Besser ist es das schon, etwas Ess- oder Trinkbares mitzubringen, besser noch chinesischen Konventionen verpackt. Sie sollten allerdings darauf achten, niemals vier Stück einer Sache zu verschenken, da die Zahl vier genauso ausgesprochen wird, wie das Wort für Tod. Verschenken sie auch keine Uhren: das Wort für Uhr klingt genauso wie der Ausdruck für Ende, – Sie möchten sicherlich nicht zum Ausdruck bringen, das der Beschenkte möglichst rasch seinem Tod entgegen eilen sollte. Sowohl Geschenke als auch Einladungen beinhalten die Verpflichtung, sich zu revanchieren. Erhaltene Geschenke sofort auszupacken ist nicht üblich.

Kleidung

Ein gepflegtes Erscheinungsbild hat in Taiwan einen großen Stellenwert. Kleiden sie sich also entsprechend und vermieden sie vor allem als Frau zu große Freizügigkeit. Typische Touristenkleidung wie Sandalen, kurze Hosen und kurze Röcke sollten sie vermeiden. Nackt oder oben ohne zu baden wird in Taiwan nicht geduldet.

Essen und Trinken

Wer ausgehen will, muss wenig beachten. Zugeprostet wird mit dem Glas in beiden Händen, in Taiwan sieht man sich beim zuprosten in die Augen. Auch für Taiwan gilt die Regel, niemals die Stäbchen im Reis stecken zu lassen. Sie gehören neben die Schüssel. Besuchen sie ein Restaurant, so gibt es einige wenige Dinge zu beachten. Zu Beginn des Essens wird jedem Gast eine Schüssel Reis und manchmal ein leerer Teller auf den Platz gestellt. Auf der Drehscheibe in der Mitte des Tisches finden alle anderen bestellten Zutaten ihren Platz. Jede Schüssel und jeder Teller ist mit separaten Löffeln oder Stäbchen ausgestattet. Nehmen sie nie mit ihren eigenen Stäbchen Essen auf ihrem Teller, sondern benutzen sie dafür das dazugehörige Besteck. Die Drehscheibe mit dem Essen dreht man langsam im Uhrzeigersinn.

Stecken sie die eigenen Stäbchen nie aufrecht in die eigene Reisschale (eine Anspielung auf Speiseopfer für die Geister der Verstorbenen). Auch sollten sie mit ihnen nicht spielen und schon gar nicht auf jemanden zeigen. Ist man mit dem Essen fertig, legt man die Stäbchen quer über die Reisschüssel, um zu symbolisieren, dass Sie satt sind. Manche Tischsitten werden ihnen etwas ungehobelt vorkommen. So ist es beispielsweise bei Tisch durchaus üblich, die Knochen auszuspucken und auf den Tisch zu legen, Nudeln und Suppe zu schlürfen und ab und an in angemessener Lautstärke zu rülpsen. Wenn Sie eingeladen wurden, ist es für Taiwanesen absolut undenkbar, dass Sie die Rechnung begleichen. Auch das Teilen der Rechnung durch alle Beteiligten ist nicht üblich. Trinkgeld ist meist nur in besseren Restaurants üblich.

Fotografieren

Vor dem Fotografieren von Personen um Erlaubnis zu fragen ist eigentlich selbstverständlich. Wird ihr Ansinnen abgelehnt, sollten sie das akzeptieren. Vermeiden sie Fotos, welche die Taiwanesen bloßstellen oder mit denen sich die Fotografierten unwohl fühlen könnten.